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Studieninhalte & Ablauf

Das Studium beginnt zum 01. Oktober eines Jahres und dauert sieben Semester. Insgesamt werden 210 ECTS-Punkte erworben. Beim Bachelorstudiengang „Physiotherapie“ handelt es sich um ein Präsenzstudium in Vollzeit. Die Lehrveranstaltungen finden an den Hochschulstandorten Rosenheim und Wasserburg am Inn statt.

Jedes der insgesamt 30 Module besteht aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen und schließt zeitnah mit der Modulprüfung ab. Im Grundstudium (1. und 2. Semester) liegt der Studienschwerpunkt auf den Bezugs- und Naturwissenschaften. Zu diesen zählen u.a. die Anatomie und Physiologie, die allgemeine und spezielle Krankheitslehre, die Trainingswissenschaften, die Biomechanik und Physik sowie die Sozialwissenschaften.

Der mittlere Studienabschnitt steht ganz im Zeichen der Therapiewissenschaften und der evidenzbasierten Physiotherapie (EBP). Unter EBP versteht man die Übertragung aktueller Forschungsergebnisse auf die eigenen Patientinnen und Patienten sowie die Erfassung der Wirksamkeit der gewählten Interventionen und die Reflexion und Evaluation der erreichten Ergebnisse. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten sowie Klientinnen und Klienten stets nach dem aktuellen Stand der Forschung mit der für sie bestmöglichen individuellen Therapie zu versorgen.

Der letzte Abschnitt ist dem Professionalisierungsprozess, der individuellen Vertiefung und dem Praxis- und Reha-Management gewidmet. Durch die enge Verzahnung der praktischen Ausbildung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen werden die Studierenden optimal auf die immer komplexer werdenden Ansprüche der gesundheitlichen Versorgung vorbereitet. Sie werden Akteure und Botschafterinnen einer modernen, interdisziplinären und integrierten Gesundheitsversorgung.

Einen weiteren Schwerpunkt im 7. Semester stellt das Verfassen der Bachelorthesis dar. Sowohl die intensiven Praxisphasen als auch der enge Kontakt zu den Lehrenden unterstützen die Studierenden bei der Themenfindung. Die Betreuung der Arbeit übernehmen Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragte sowie externe Dozierende. Die Themenstellungen reichen von therapiewissenschaftlichen Literaturarbeiten über eigene Pilotstudien bis hin zur Bearbeitung von Fragestellungen im Rahmen größerer klinischer Studien.

Die Lehr-/Lernformen des Studiengangs umfassen neben der klassischen Vorlesung unter anderem auch Projektarbeiten, Übungen im Skills Lab, seminaristischen Unterricht, blended learning sowie praxisnahe Veranstaltungen in Kliniken. Auch E-Learning-Angebote im Rahmen von Kursen der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) stehen den Studierenden zur Verfügung.

Zwei Abschlüsse

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Physiotherapie erwerben einen Doppelabschluss.

Durch den Bachelor of Science erwerben die Studierenden einen internationalen akademischen Abschluss, der die Aufnahme eines Masterstudiengangs im In- und Ausland ermöglicht. Darüber hinaus erhalten sie eine besondere Qualifikation für Führungs-, Lehr- und Forschungsaufgaben.

Mit der Berufszulassung erlangen die Studierenden die staatliche Erlaubnis zur Berufsausübung als Physiotherapeutin bzw. Physiotherapeut. Sie ermöglicht die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit und/oder eine Praxisgründung in Deutschland. Des Weiteren erlaubt die Berufszulassung eine Abrechnung der Leistungen mit gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie die Teilnahme an professionsspezifischen Fort- und Weiterbildungen.

Grundstruktur

Die kontinuierliche Entwicklung der Handlungskompetenz der Studierenden befähigt diese, unter Anwendung verschiedener Methoden, verbunden mit einer hohen Bereitschaft zur Kommunikation und Übernahme sozialer Verantwortung zu agieren. Erst das Zusammenwirken aller Kompetenzbereiche (Fach- und Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Personalkompetenz) ermöglicht die Entwicklung und Erweiterung der Handlungskompetenz.

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