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ZBM vertreten bei Bioökonomie-Camp 2021

Veronika Auer stellt mit einem Artefakt die Herausforderungen und Zielsetzungen der holzbasierten Bioökonomie dar.

Als Vertreterin des ZBM, des Zentrums für biobasierte Materialien der Technischen Hochschule Rosenheim, konnte Veronika Auer ihr Forschungsthema, holzbasierte Bioökonomie, in Form eines nachhaltigen Artefakts auf dem Bioökonomie Camp 2021 präsentieren. Veronika Auer über den Hintergrund zur Gestaltung ihres Objekts: „Die Transformation hin zu einer holzbasierten Bioökonomie fordert die höchstmögliche Wertschöpfung des Rohstoffes auf allen drei Ebenen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie, Soziales. Zusätzlich muss die Kreislaufwirtschaft in der holzbasierten Bioökonomie stärker forciert werden, damit die Basis von Ressourcen gezielt um Sekundärrohstoffe ausgeweitet werden kann.“

Artefakt – Dreigespann: Bei der Gestaltung des Kunstwerkes wurden keine Bäume beschädigt. Unterstützung bei der Umsetzung des Artefakts erhielt Veronika Auer von Julia Seise, Ruben Smits und Benedikt Auer.
Bildquelle: Veronika Auer und Ruben Smits

Der Anlass: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltete 2021, gemeinsam mit der Universität Hohenheim, eine zweitägige Forschungs-Convention. Das Programm bestand aus interaktiven Podiumsdiskussionen, Barcamp-Sessions, Deep-Dive-Workshops und Diskussionsrunden. Teilnehmer waren rund 80 Forschende, aus 70 Einrichtungen und vielen unterschiedlichen Disziplinen. Ein Programmpunkt bestand in der Präsentation der unterschiedlichen Forschungsthemen der Beteiligten in Form eines Artefakts.

Das Artefakt „Dreigespann“ stellt die Herausforderungen und Zielsetzungen einer holzbasierten Bioökonomie dar. Drei Laubbäume unterschiedlicher Altersklassen stehen dabei stellvertretend für die volle Bandbreite holzbasierter Materialien, von traditionellen Werkstoffen bis hin zu innovativen High-Tech Produkten. Der letzte Verbindungsstrang zwischen den drei Laubbäumen wurde bewusst weggelassen: „Hiermit möchte ich auf das Fehlen von Produktinnovationen auf Basis von Laubholz verweisen. Genau hier und im Schließen der Kreisläufe sehe ich Handlungsbedarf!“, so Veronika Auer.

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