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Ausgangssituation

Bei natürlichen Materialien und innovativen Stoffen, welche auf nachwachsenden Rohstoffen wie Holz basieren, handelt es sich im Gegensatz zu konventionellen Kunstoffen wie PVC um einen ökologischen Werkstoff bzw. um ökologische Produkte. Zur Förderung dieser zeigen sich die gegenwärtigen weltweiten Anstrengungen zur Umsetzung des Rohstoffwandels, bis in die industrielle Produktion hinein, als sehr groß. Das Ziel besteht in der Schaffung einer langfristigen Unabhängigkeit gegenüber fossilen Rohstoffen. Der Etablierung biobasierter Wirtschaftsprozesse kommt dabei eine stetig steigende Bedeutung zu. So werden im Rahmen zirkulären Wirtschaftens neue, effizientere Wertschöpfungsketten gebildet, in denen sich nachwachsende Rohstoffe als Ausgangsmaterial für neue Werkstoffe, Chemikalien und innovative Produkte anbieten. Der holzbasierten Bioökonomie wird hierbei eine tragende Rolle zuteil. Auf das Volumen bezogen nimmt Holz die wichtigste Rolle unter den Ausgangsrohstoffen in der biobasierten Produktion ein. Es steht weder zu Lebensmitteln noch zu Futtermitteln in direkter oder indirekter Konkurrenz. In Verbindung mit verschiedenen kaskadierenden Nutzungsmöglichkeiten und dem langfristigen CO2-Speicherungspotenzial eröffnet dies dem Rohstoff Holz die Einnahme einer Schlüsselrolle im bioökonomischen System. Zur Nutzung dieser Potenziale besteht die Notwendigkeit zur Anpassung bestehender Wertschöpfungsketten, Syntheserouten und Fertigungsverfahren mit dem Ziel, nicht nur fossile Rohstoffe durch Holz zu ersetzen, sondern auch neue, bionische Konstruktions- und Designprinzipien zu ermöglichen.

Der Freistaat Bayern mit seinem bundesweit größten Rohholzpotenzial, den leistungsstärksten Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen der Forst- und Holzwirtschaft sowie der Zellstoff- und Papierindustrie und dem bayerischen Chemiedreieck, spielt bei der Etablierung der holzbasierten Bioökonomie eine essentielle Rolle.

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