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Flexibilisierung des Zertifikatsprogramms „Digitalisierung im Maschinenbau“ im Rahmen des Projekts CDES

Seit November 2020 ermöglicht die TH Rosenheim am Campus Chiemgau in Traunstein die berufsbegleitende Weiterbildung im Zertifikatsprogramm „Digitalisierung im Maschinenbau“. Im einjährigen Zertifikatsprogramm, bestehend aus sechs Modulen, können sich Ingenieure, Meister und fachbezogene Techniker im Bereich Digitalisierung wissenschaftlich mit starkem Praxisbezug weiterbilden. Im Rahmen des Projekts CDES wurde nun das Zertifikatsprogramm flexibilisiert, sodass Interessierte künftig, anstatt des einjährigen Zertifikatsprogramms einzelne Module buchen können. Mit diesem Schritt reagiert die Hochschule auf die Wünsche und Anregungen der regionalen Unternehmen sowie auf die Anforderungen des Interessentenkreises. So können sich Arbeitnehmer kurzfristig in einzelnen Teilbereichen der Thematik Digitalisierung, ähnlich eines Baukastenprinzips, fachbezogen weiterbilden. Zudem ermöglicht die flexible Buchung eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Lernaufwand, der stets am aktuellen Zeitbudget ausgerichtet werden kann. Die TH Rosenheim verspricht sich außerdem eine Erweiterung des Interessentenkreises und eine an den regionalen praxisbezogenen Bedarfen ausgerichtete wissenschaftliche Weiterbildung.

Die nächsten Module beginnen:

  • 01.04.2022 – Modul 5: Ingenieursinformatik
  • 29.04.2022 – Modul 6: Software Ökosysteme

Weitere Informationen finden Sie hier.

Follow-Up-Treffen mit Unternehmen am Campus Chiemgau

27.09.2021

Anfang September fand wieder ein Treffen zwischen Vertreterinnen und Vertretern regionaler Unternehmen und den Verantwortlichen des Projekts „Chiemgau Digital Engineering Studies“ der TH Rosenheim am Campus in Traunstein statt. Das Treffen bezog sich auf den im Juni dieses Jahres abgehaltenen Workshop zur „Integration von Weiterbildungsangeboten der TH Rosenheim am Campus Chiemgau“.

Zu Beginn des Treffens stellte Paul Herrmann, Projektkoordinator von Chiemgau Digital Engineering Studies, die Neuerungen des Weiterbildungsprogramms vor. Dazu zählen insbesondere die Buchbarkeit einzelner Module des sonst über zwei Semester (sechs Module) andauernden Zertifikatsprogramms sowie das neue, online verfügbare Video-Informations-Material. Dieses war zuletzt auf Grundlage eines Learnings der Verantwortlichen der TH Rosenheim entstanden. „Bisher haben wir in regelmäßigen Abständen sogenannte Info-Abende für das Zertifikatsprogramm abgehalten. Diese sind sehr zeitaufwendig und erreichen nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zu einem bestimmten Zeitpunkt“, sagt Prof. Dr.-Ing. Andreas Straube, Standortleiter der TH Rosenheim am Campus in Traunstein. Vor diesem Hintergrund hat das Team der TH Rosenheim kurzerhand sieben kleine Info-Videos gedreht, die das Zertifikatsprogramm „Chiemgau Digital Engineering Studies“ kurz, prägnant und dennoch umfassend darstellen. „Mit diesem zeit- und ortsunabhängig abrufbaren Informations-Material können wir weitaus mehr Interessenten für das Programm erreichen als zuvor. Uns war wichtig, die Videos noch vor der großen Urlaubszeit bereitzustellen, damit das entsprechende Informations-Material bequem im Urlaub abgerufen werden kann“, so Herrmann. Dieser Meinung schlossen sich die Verantwortlichen der teilnehmenden Unternehmen ebenfalls an. Sie zeigten sich mit der neuen Informationsmöglichkeit sehr zufrieden und wollen die Videos innerhalb des jeweiligen Unternehmens teilen. Die Videos lassen sich über folgenden Link abrufen:

Video Material zu berufsbegleitendem Zertifikatskurs

Ein weiterer Agenda-Punkt des Treffens befasste sich mit einem Blick in die Zukunft des Programms. Die Frage, wie lässt sich „Chiemgau Digital Engineering Studies“ zum einen für die Unternehmen und zum anderen für potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten noch besser ausgestalten, führte zu einer regen Diskussion. Dabei wurde deutlich, dass die Auftragsbücher der Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt erfreulicherweise sehr gut gefüllt sind. Was wiederum bedeutet, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurzeit mit einem erhöhten Arbeitsvolumen konfrontiert sehen. Vor diesem Hintergrund wurde von Unternehmensseite der Wunsch geäußert, die Teilnahme am Zertifikatsprogramm ebenfalls zeit- und ortsunabhängig zu gestalten, also in Form von E-Learning-Einheiten zur Verfügung zu stellen. Dies begründeten Sie damit, dass viele ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktuell und auch in Zukunft an weltweiten Projekten arbeiten und sich daher über längere Zeiträume im Ausland befinden. Die Verantwortlichen des Zertifikatsprogramms zeigten dafür großes Verständnis: „Wir können nachvollziehen, dass die Unternehmen aktuell vor großen Herausforderungen stehen und wollen hier als Unterstützungspartner im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung helfen. Daher arbeiten wir schon jetzt an der Entwicklung von E-Learning-Einheiten im Rahmen des Zertifikatsprogramms.“ Die Zukunft wird zeigen, wie dieses neue Format von potenziellen Teilnehmenden angenommen wird. Die Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen sind genauso wie das Team der TH Rosenheim zuversichtlich, dass eine Umgestaltung hin zu mehr Online-Lehre für alle einen Mehrwert schaffen wird.

Workshop mit regionalen Unternehmen am Campus Chiemgau

30.06.2021

Die TH Rosenheim am Campus Chiemgau hat im Rahmen des Förderprogramms „digital.ING“ das Förderprojekt „Chiemgau Digital Engineering Studies“ bewilligt bekommen, das vom Freistaat Bayern und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. gefördert wird. Im Rahmen dieses Projektes fand am Mittwoch, 23. Juni in den Räumlichkeiten des Campus Chiemgau ein Workshop mit regionalen Unternehmen zum Thema: „Integration von Weiterbildungsangeboten der TH Rosenheim am Campus Chiemgau“ statt. Der Workshop wurde von der TH Rosenheim, vertreten durch Prof. Dr. Andreas Straube (Standortleitung) und Paul Herrmann (Projektkoordination) initiiert. Thema war die Neuausrichtung des einjährigen, berufsbegleitenden Zertifikatsprogramms „Chiemgau Digital Engineering Studies“. Das Programm richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Technikerinnen und Techniker mit dem Ziel, betreffende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den jeweiligen Unternehmen mit den aktuellsten Herausforderungen im Ingenieurswesen vertraut zu machen. Dadurch werden sie mit geeigneten digitalen (Lösungs-)Kompetenzen ausgestattet. Das Programm richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit besonders hohem Talentpotential, sogenannten High-Potentials.

Basierend auf dieser Erkenntnis entstand im Rahmen des Workshops ein konstruktiver Austausch zwischen den Verantwortlichen der jeweiligen Unternehmen und der TH Rosenheim. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs GmbH im Landkreis Traunstein unterstützt Veranstaltungen wie diese: „Es ist schön, die enge Vernetzung zwischen den Unternehmen in der Region und dem Campus Chiemgau zu erleben. Der Austausch bietet einen enormen Mehrwert für alle, denn in Gesprächen entstehen Ideen. Klar ist: Die Ausbildung und Sicherung von Fachkräften in unserer Region ist der Schlüssel zu einem innovativen Chiemgau“. So konnten wesentliche Bedürfnisse im Zusammenhang der berufsbegleitenden Weiterbildungsthematik identifiziert und inhaltliche Themenschwerpunkte für das Zertifikatsprogramm gesetzt werden. Die TH Rosenheim legt hierbei großen Wert darauf, am Zertifikatsprogramm interessierte Unternehmen in die Ausgestaltung miteinzubeziehen. So wird ein Weiterbildungsangebot geschaffen, welches in der Region auf große Zustimmung stößt. „Der Austausch mit den Unternehmen hat bei uns einen hohen Stellenwert. Nur so gelingt es, ein Programm zu entwickeln, welches allen dient – den Unternehmen im Bereich der Digitalisierung, der TH Rosenheim als akademische Bildungsstätte und schlussendlich der Region Traunstein als Vorreiter im Digitalisierungsbereich“, sagt Prof. Dr. Andreas Straube.

Folglich war der Workshop ein voller Erfolg. Es wurden viele Ideen für das Weiterbildungsprogramm „Chiemgau Digital Engineering Studies“ entwickelt und Vernetzungsmöglichkeiten mit den lokalen Unternehmen identifiziert. Der Projektverantwortliche Paul Herrmann hat alle Themen zusammengefasst und meint: „Jetzt liegt der Ball wieder bei uns! Wir werden die Erkenntnisse aus dem Workshop sammeln, aufarbeiten und den Unternehmen in gebündelter Weise zurückspielen, damit diese unser Zertifikatsprogramm bestmöglich in Ihre Personalentwicklungsstrategien integrieren können,“ so Herrmann und weiter: „Wir freuen uns deshalb, dass so viele Unternehmen dabei waren. So gelingt es am Campus Chiemgau ein Weiterbildungsangebot von hohem Nutzen zu kreieren.“

Diese Meinung wurde gleichermaßen von den teilnehmenden Unternehmen geteilt. Das Feedback war sehr gut, weshalb am Workshopende ein Folgetermin für einen weiteren ergebnisorientierten Austausch vereinbart werden konnte.

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