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Projekt Astholzplatte

Asthölzer

Entwicklung eines neuartigen, dekorativen und mechanisch hochbeanspruchbaren Werkstoffs aus Astholzabschnitten zur Steigerung der Wertschöpfung innerhalb der Stammholzausbeute durch die Verwendung von verkernten Fichten-Astholzabschnitten für eine nachhaltige Ressourcennutzung natürlicher Rohstoffe

Was ist der Inhalt des Projekts?

Die Entwicklung beinhaltet neben der Werkstoffentwicklung (z.B. Astholzparkett) die Konstruktion eines im Forst einsetzbaren Maschinenaggregats zur Aufbereitung der Astabschnitte zu Rohkanteln mit definierten Querschnitten, die Ableitung der relevanten prozesstechnischen Größen (z.B. Erstellung von Trocknungskurven) sowie die Beschreibung der Werkstoffeigenschaften mittels genormter Prüfverfahren.
Neben der anwendungsorientierten Forschung werden im Projekt auch grundlegende Forschungsaspekte (z.B. Korrelation zwischen dem Extraktstoffgehalt des verkernten Astholz und der Klebstoffeigenschaften) im Rahmen einer kooperativen Promotion zwischen der Hochschule Rosenheim und der Georg-August-Universität Göttingen eruiert.

Was ist das Ziel des Projekts?

Im Rahmen des Projekts soll ein ressourcenschonender Plattenwerkstoff aus verkernten Astholzabschnitten entwickelt werden. Ziel dabei sind die Aufwertung von Derbholz und Reisig (Astdurchmesser 7 bis 14 cm), welche trotz ihrer herausstechenden Festigkeitseigenschaften und ihrer ansprechenden Optik aufgrund der abweichenden technischen Verarbeitungseigenschaften bis dato fast ausschließlich der thermischen Verwertung zugeführt werden.

Was ist die Herausforderung an diesem Projekt?

Das Projekt stellt sich der Aufgabe, einen aus wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten optimalen Herstellungsprozess abzuleiten, der den erhöhten technischen Bearbeitungsanforderungen von verkernten Astholz entspricht, um somit neue Anreize in der Plattenwerkstoffindustrie zu schaffen. Dazu sind neue Wege in der Prozess- und Fertigungstechnik zu gehen.

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