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Forschungsprojekt Vauth-Sagel Systemtechnik »Szenenwechsel zwischen Küche und Living Room«

Bei modernen Grundrissen mit offener Küche stehen sowohl das Wohnzimmer als auch die Küche unter Variabilisierungs- und Transformationsdruck. Beide Räume oder Zonen pendeln zwischen zwei Extremen hin und her. Wird nicht gekocht, soll so wenig Küche wie möglich sichtbar sein und der Raum ein erweitertes Wohnzimmer darstellen. Wird gekocht und gegessen, so muss die Küche großflächig aktiviert werden können und ein Teil des Wohnzimmers zum Esszimmer mutieren. Für das verdichtete Wohnen fehlen Lösungen für diesen Bereich.

Hintergrund und Inhalt des Projekts

Die Küche und der Wohnbereich weisen diametral unterschiedliche Charakteristiken auf: Der Wohnbereich ist textil- und polsterorientiert, dient dem passiven Gebrauch, besitzt vorwiegend offenen, repräsentativen Stauraum und gedämpftes, differenziertes Lese- und Stimmungslicht. Die Küche hingegen ist geprägt von harten, strapazierfähigen Oberflächen, die keine Feuchtigkeit und Gerüche annehmen, dient dem aktiven Gebrauch, besitzt vorwiegend geschlossene, funktionsorientierte Stauräume und helles, schattenfreies Arbeitslicht.

Wie kann in Zukunft funktionell und ästhetisch eine Brücke zwischen diesen beiden Bereichen geschlagen werden? Braucht es wandelbare Möbel (Transformer)? Flexible Parasiten (Add-ons)? Oder faltbare Lösungen (Foldables)? Wie kann diese Zone in Zukunft stauraumoptimiert gestaltet werden? Wie neuer Stauraum erschlossen werden?

Projektziel

Wie kann in Zukunft funktionell und ästhetisch eine Brücke zwischen diesen beiden Bereichen geschlagen werden? Braucht es wandelbare Möbel (Transformer)? Flexible Parasiten (Add-ons)? Oder faltbare Lösungen (Foldables)? Wie kann diese Zone in Zukunft stauraumoptimiert gestaltet werden? Wie neuer Stauraum erschlossen werden?

Ausführlichere Projektinformationen finden Sie hier.

Innovation

In diesem Forschungsprojekt wurden neue Lösungen entwickelt, die die Potentiale dieser Übergangszone  stärken und ästhetische und funktionale Verbesserung bringen.

Alle Projektteilnehmer studierten im 6. Semester des Bachelor-Studiengangs »Innenarchitektur« und haben die Modelle und Prototypen in den Werkstätten der Fakultät IAD selbst gebaut.

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