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Projekt "KoBo34"

Intuitive Interaktion mit kooperativen Assistenzrobotern für das 3. und 4. Lebensalter

Hintergrund und Inhalt des Projekts

Weltweit ist die Bevölkerungsgruppe ab 65 Jahren die am schnellsten wachsende Altersgruppe. In Deutschland ist bereits jeder Fünfte 65 Jahre alt oder älter. Mit dem Alter steigt das Risiko für chronische Erkrankungen und gesundheitliche Probleme, die das selbständige Leben zunehmend erschweren können. Unabhängig von Krankheit und Defiziten ist der Zugriff auf geeignete Ressourcen ein wichtiger Faktor für die Funktionsfähigkeit und insbesondere für die soziale Teilhabe im Alter. Im Rahmen des Verbundprojekts soll ein humanoider kooperativer Assistenzroboter (KoBo) entwickelt werden, der solch eine Ressource für ältere Menschen darstellen kann.

Projektziel

Ziel des Verbunds ist es, Menschen im höheren Alter beim Erhalt ihrer Selbständigkeit und sozialen Teilhabe im täglichen Leben unterstützend zur Seite zu stehen. Dadurch soll Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich vermieden werden. Die technische Grundlage für KoBo bildet dabei eine Zweiarmregelung, die unbeabsichtigte Kontakte sofort erkennt und sicher darauf reagiert. Die TH Rosenheim untersucht KoBo als komplexe Intervention und stellt damit sicher, dass der potentielle Nutzen für alle Anspruchsberechtigten im Blick bleibt und eine praxisgerechte und nutzerzentrierte Lösung gefunden wird.

Herausforderung und Innovation

KoBo ist als eine komplexe Intervention zu verstehen, da er mit mehreren Nutzergruppen in unterschiedlichen Settings für verschiedene Aufgaben interagiert und daraus unterschiedliche Auswirkungen resultieren können. Unser Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die praktische Anwendbarkeit und das Nutzen des Assistenzroboters kontinuierlich von der Entwicklung bis zur Implementierung evaluiert und stetig weiterentwickelt wird. Das Projekt KoBo34 kann damit langfristig einen wichtigen Beitrag zur (Weiter-)Entwicklung der intuitiven Interaktion in der Geriatronik zwischen Robotern und älteren, potentiell pflegebedürftigen Menschen als Endnutzer leisten. Da durch die konsequente Nutzerorietnierung während der Entwicklung die Akzeptanz bei den Anwendern gestärkt wird, kann der humanoide Roboter als nützliche Werkzeug Einzug in den Alltag älterer Menschen halten.

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