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High Potentials for Health Care Studies - HiPo Health

Systematisch wissenschaftlichen Nachwuchs für Pflegestudiengänge begleiten und binden

Hintergrund und Inhalt

Die Bundesregierung und die Regierungen der Länder haben Ende 2018 die Durchführung eines gemeinsamen Programms zur Förderung der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Hochschulen („FH-Personal“) beschlossen. Hochschulen benötigen in allen Disziplinen exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs, der das Potential hat, Professuren sowohl mit wissenschaftlicher Exzellenz, als auch mit praktischer Erfahrung zu füllen. Besonders die Studiengänge für Pflege und weitere Gesundheitsfachberufe stehen vor der Herausforderung junger Fachgebiete, die ihre wissenschaftlichen Strukturen erst ausbilden und Karrierewege etablieren müssen. Da das Angebot pflegespezifischer Studiengänge im Bereich Pflegepädagogik, Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und erstausbildender dualer Studiengänge seit 20 Jahren kontinuierlich expandiert und mit Inkrafttreten des neuen Pflegeberufegesetzes im Jahr 2020 durch primärqualifizierende Bachelorstudiengänge auf einen Schlag ein zusätzlich hoher Bedarf an Lehrpersonal in Pflegestudiengängen entstanden ist, ist ein deutlicher Mangel an hierfür geeigneten Personen entstanden. Bisher liegen keine Ergebnisse dazu vor, wie sich der Mangel an NachwuchswissenschaftlerInnen in der Pflege beheben lassen kann und wie im Sinne einer langfristigen Nachwuchsförderung vorgegangen werden kann, um High Potentials für HAW-Professuren in der Pflege zu befähigen und zu gewinnen.

Ziele des Projekts

Ziel des laufendes Projektes ist es daher, auf Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung eine hochschulspezifische Strategie für die TH Rosenheim zu entwickeln, um für eine wissenschaftliche Laufbahn in der Pflege geeignete KandidatInnen frühzeitig zu identifizieren, zu binden und in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zu begleiten. Es soll ein strukturierter und planbarer Prozess mit Quereinstiegsoptionen definiert werden, der bereits während des Bachelorstudiums einsetzt und von da an konsequent den Weg in eine wissenschaftliche Laufbahn bis hin zur Professur ebnet und fördert. Hierfür sind neben hochschulinternen Aktivitäten auch Maßnahmen erforderlich, die in Kooperation mit der außerhochschulischen Praxis geeignete Stellenangebote zur Erfüllung der einschlägigen beruflichen Praxiserfahrung generieren.

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