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Projektziel

Ziel des Projektes ist es, Endnutzern, Leistungserbringern und Sozialversicherungen eine Möglichkeit zu geben, Raumkonzepte sowie pflege- und versorgungsunterstützende Dienstleistungen und Produkte mitentwickeln, anwenden und testen zu können.

Das Projekt wird innerhalb von 4,5 Jahren realisiert und verbindet

  • Pflegerische und therapiewissenschaftliche Konzepte 
  • mit digitalen Assistenzsystemen und
  • einem modularen flexiblen Innenausbau

Die prototypischen Umsetzungen werden nach verschiedenen Dimensionen und Zielgruppen nach Akzeptanz, Zufriedenheit, Wirksamkeit und
Nachhaltigkeit (gesundheitsökonomische Analyse) evaluiert, um Implementierungsstrategien entwickeln zu können.

So wird eine zielgruppengerechte iterative Entwicklung und Optimierung des Wohnkompetenzzentrums möglich. Entscheidungen über die Ausstattung von DeinHaus 4.0 -Oberbayern werden anhand der Bedarf- und Bedürfnisanalysen in Abstimmung mit strategischen Partnern und einem Experten für ethische, rechtliche und soziale Fragestellungen (ELSI) getroffen.

Die THRO wird folgende Vertreter ls strategische Partner zur Beratung miteinbeziehen, um die Ergebnisse des Projektes zu optimieren.

  • der Akut- und Rehakliniken
  • gesetzlichen und privaten Versicherungen
  • von Pflege-, Therapie
  • IT- und Beratungsunternehmen
  • und weiteren Organisationen

Oftmals kann es notwendig werden, bauliche Maßnahmen an der Wohnung vorzunehmen  oder technische Assistenzsysteme zu benutzen.
Gleichzeitig sollen den potentiellen Nutzenden, Gesundheitsfachkräften und Kostenträgern anhand einer zu entwickelnden Nutzen- und Handlungsmatrix Entscheidungshilfen zu Finanzierung und Implementierung von Assistenzsystemen gegeben werden.

Innovation

Das Wohnkompetenzzentrum soll ältere Menschen und ihre Angehörigen zu den vielen Hilfs- und Unterstützungsangeboten umfassend beraten, damit eine gute Versorgung zu Hause gewährleistet werden kann.

Die potentiell Nutzenden, Gesundheitsfachkräfte und Kostenträger werden anhand einer noch zu entwickelnden Nutzen- und Handlungsmatrix Entscheidungshilfen zu Finanzierung und Implementierung von intelligenten Assistenzsystemen erhalten. Der entscheidende Beitrag ist die verstärkte Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten einer Wohnungsanpassung.

Zudem dient es als Testwohnung, in der ausprobiert werden kann, ob und wie im Anschluss an eine geriatrische Rehabilitationsmaßnahme ein Wohnen im häuslichen Umfeld unter Zuhilfenahme von Anpassungs- und Assistenzsystemen möglich ist. Das Kompetenzzentrum soll wissenschaftlich begleitet werden, um damit die Weiterentwicklung modernster Techniken zu unterstützen. Hierzu werden auch Kooperationen mit innovativen Partnern aus der Wirtschaft angestrebt.
Die Standorte sollen nach Projektende als Teil einer Hochschulambulanz beziehungsweise als Beratungs- und Ausbildungszentrum genutzt oder an einen Projektpartner übergeben werden.

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