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Qualitätsvolle und integrierte Versorgung von Menschen mit Schlaganfall: Vergleich von innovativen Versorgungskonzepten in Tirol und Bayern

Photo by National Cancer Institute on Unsplash

Wir evaluieren wo von Betroffene in diesen Versorgungskonzepten am meisten profitieren und welche Synergien sich durch die Konzepte für Versorgungsstrukturen und –prozesse ergeben.

Hintergrund und Inhalt

Personen mit einer chronischen Krankheit, wie zum Beispiel Schlaganfall, benötigen eine integrierte, das heißt interprofessionelle und sektorenübergreifende, Versorgung. In der Praxis ist eine integrierte Versorgung durch sektorenspezifische Finanzierungsmodelle und professionsspezifische Standards und Anforderungen sowie Mangel an interprofessioneller Kooperation und fehlender Vergütung dieser erschwert, was wiederum eine Herausforderung für die qualitätsvolle, effiziente und sichere Patientenversorgung darstellt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden in Tirol (Patientenpfad/Behandlungspfad Schlaganfall Tirol) und Bayern (Schlaganfalllotse) innovative Versorgungskonzepte im Bereich der Erwachsenen-Schlaganfallversorgung entwickelt und umgesetzt. Beide Versorgungskonzepte verfolgen ein vergleichbares Ziel, unterscheiden sich jedoch in Struktur- und Prozessparametern.

Projektablauf

Im Rahmen des Projektes kommt es zur systematischen Evaluation der beiden Versorgungssysteme. Erfahrungsberichte von Teilnehmer*innen werden analysiert und Strukturen der integrierten Versorgung evaluiert. Des Weiteren werden relevante Themen und konkrete Zielsetzungen für die Weiterentwicklung der Systeme ausgearbeitet und in einem eintägigen Workshop mit relevanten Akteuren präsentiert, diskutiert und evaluiert.

Projektziel

Im Rahmen des Projektes wird evaluiert, wovon Menschen nach einem Schlaganfall in diesen Versorgungskonzepten am meisten profitieren, welche Synergien sich für die Leistungserbringer*innen ergeben und welche Kompetenzen für die Leistungserbringung innerhalb dieser Versorgungskonzepte notwendig sind. Ziel dabei ist, die Möglichkeiten und den Mehrwert einer potentiellen zukünftigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu evaluieren.

Innovation

Im Rahmen dieses Projektes werden regionale Versorgungskonzepte hinsichtlich relevanter Aspekte, wie beispielsweise Nutzen für Betroffene, Synergien für Versorgungsstrukturen und –prozesse sowie erforderliche Kompetenzen evaluiert, um so grenzübergreifende Kompetenzentwicklung auf Versorgungs- wie auch Organisationsebene zu stärken und gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

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