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MobilE-PHY 2

Verbesserung der Primärversorgung von älteren PatientInnen mit Schwindel und Gleichgewichtsproblemen

Hintergrund und Inhalt des Projekts

Implementierung eines evidenzbasierten Versorgungspfades für ältere PatientInnen mit Schwindel und Gleichgewichtsproblemen in der Primärversorgung

Viele ältere Menschen leiden unter Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Dies hat Auswirkungen auf ihren Alltag, insbesondere auf die Mobilität und soziale Teilhabe. Die TH Rosenheim ist Mitglied im Münchner Netzwerk Versorgungsforschung (MobilE-NET), einer Forschungsplattform, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und an dem 16 Partnern aus Hochschule, Versorgungspraxis, Kostenträgern und Behörden beteiligt sind. In den vergangenen drei Jahren wurde an der TH Rosenheim ein Versorgungspfad entwickelt und pilotiert (Teilprojekt MobilE-PHY 1), der einerseits die Situation der Betroffenen, andererseits bestehendes Wissen und Evidenz verbessern soll, damit Behandlungsverläufe für Patientinnen und Patienten in der Anwendung optimiert werden. Versorgungspfade beinhalten die entscheidenden diagnostischen und therapeutischen Leistungen in zeitlicher Abfolge – unabhängig vom jeweils zuständigen Sektor (Arzt- oder Physiotherapiepraxis, Pflegedienst u.w.). Sie orientieren sich an lokalen Gegebenheiten und haben das Potenzial, Behandlungsfehler zu vermeiden, das Behandlungsergebnis für den Patienten zu verbessern und die Effizienz für das Gesundheitssystem zu erhöhen.

Projektziel

Im Folgeprojekt „Implementierung eines evidenzbasierten Versorgungspfades für ältere PatientInnen mit Schwindel und Gleichgewichtsproblemen in der Primärversorgung“ (MobilE-PHY 2) soll dieser Versorgungspfad nun in der breiten Anwendung erprobt und auf Effektivität und Sicherheit mittels einer cluster-randomisierten kontrollierten Studie geprüft werden.

Herausforderung und Innovation

Basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung soll zukünftig die Regelversorgung von PatientInnen mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen optimiert werden. Für die Hochschule Rosenheim und die Fakultät GSW bietet die Beteiligung die Chance, sich auf dem dynamischen Feld der Versorgungsforschung zu positionieren und sowohl aktiv die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung zu verbessern, als auch das Thema „Soziale Teilhabe“ in der Lehre im Bereich Gesundheit am aktuellen Stand der Forschung auszurichten.

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