Forschungsfeld "Akustik im Bauwesen"

Bild: TH Rosenheim/Fabian Schöpfer

Forschungsschwerpunkt „Prognoseverfahren zum Schall- und Schwingungsschutz für BIM-basierte Gebäudeplanung – Fortsetzung und Erweiterung auf Methoden der Künstlichen Intelligenz“

Hintergrund

Holzbauwerke stehen für eine hohe Bau-, Planungs- und Wohnqualität unter Berücksichtigung aller Aspekte der Nachhaltigkeit. Vor diesem Hintergrund ist an der TH Rosenheim der Forschungsschwerpunkt „Prognoseverfahren zum Schall- und Schwingungsschutz für BIM-basierte Gebäudeplanung“ entstanden und nun verlängert worden. Ziel ist, zuverlässige Prognosemodelle der Bauakustik zu entwickeln, die den Fokus auf den Schall- und Schwingungsschutz im Holzbau und auf den Körperschall aus gebäudetechnischen Anlagen richten. Dabei werden auch digitale Prozesse und Methoden wie BIM und KI verwendet.

Bild oben links: Schankula Architekten (Entwurf „H4“ Holzhaus in Bad Aibling)

Ziel der Forschungstätigkeiten

Der Forschungsschwerpunkt vertieft das Thema Akustik im Bauwesen, insbesondere im Hinblick auf den Schall- und Schwingungsschutz im Holzbau sowie Geräuschen aus gebäudetechnischen Anlagen.

Das planungsrelevante Thema wird dabei auch im Hinblick auf die Digitalisierung des Bauprozesses mittels Building Information Modelling (BIM) betrachtet. Der innovative Ansatz von BIM eröffnet die Möglichkeit, modellbasierte Berechnungsergebnisse für eine vollständige Schallschutzprognose sowie für die Einhaltung der Anforderungen bereits in den Planungsprozess einfließen zu lassen und so Kosten zu sparen und Fehler zu vermeiden. Diese Prognoseverfahren sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion auf nationaler wie internationaler Ebene, die die Mitarbeit der Technischen Hochschule Rosenheim in den europäischen Normungsgremien wesentlich stärken. Und auch regional bietet die Ausrichtung der digitalen Gebäudeplanung vielseitige Chancen für die Gründung neuer Start-Up Firmen.

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