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Termine und Aktuelles aus dem Büro der Hochschulfrauenbeauftragten

Liebe Interessenten, 

gerne informieren wir Sie über aktuelle Veranstaltungen des Frauenbüros, sowie Projekte, Pressemitteilungen und Rückblicke von vergangenen Veranstaltungen.

Rückblicke, Presseberichte, Projekte

"Alles unter einen Hut?!" - Aktion zum Weltfrauentag!

Frauen traut euch!

Copyright: Finartservice Weiand

Die Frauen-, Familien- und Gleichstellungsbüros der Hochschule Rosenheim sind Teil des Aktionsbündnisses Internationaler Frauentag Rosenheim. Dieses Jahr stellen wir folgende Frage: Bekommen wir Frauen immer „Alles unter einen Hut?!“?

Die Wanderausstellung „Alles unter einen Hut?!“ thematisiert Lebenslagen und Lebensfragen von Frauen, die viel für unsere Gesellschaft leisten. Acht Ausstellungsbanner beleuchten die Existenzfragen von Frauen zwischen Mutterschaft und Minijob, Care-Aufgaben und Karriere entlang von Lebensläufen und -situationen. Die Ausstellung ist bis zum 12. März an der TH Rosenheim zu sehen. Kommen Sie vorbei und besichtigen Sie die Ausstellung im Foyer der Hochschule.

Leider sind in Deutschland derzeit nur ca. 30% der Führungskräfte und 15% der Vorstandspositionen von Frauen besetzt, obwohl 50 % der Studierenden an deutschen Hochschulen weiblich sind! Zwar ist der Anteil in den letzten 10 Jahren stark gestiegen – so lag die Frauenquote in Vorständen im Jahr 2010 gerade mal bei 2%! Dennoch leben wir immer noch in einer männlich dominierten Wirtschaftswelt! Konsequenz: Männer verdienen und entscheiden mehr.

Woran liegt das? Wo sind die qualifizierten, die intelligenten die tüchtigen und motivierten Frauen? Die Gründe sind vielschichtig. Natürlich spielt das Thema Kinder und Familie eine Rolle. Doch in anderen Ländern gibt es gleich viele oder sogar mehr Kinder und trotzdem finden sich mehr Frauen in Führungsetagen – wie z.B. in England, Frankreich, Spanien oder Schweden. In der EU gehört Deutschland zum unteren Drittel. Oft orientiert sich die Berufswahl in Deutschland noch nach wie vor an klassischen Rollenbildern. Schaut man z.B. in die Studierendenstatistik der TH Rosenheim, so liegt der Frauenanteil im Bereich Gesundheit und Soziales bei fast 80% während Ingenieurwissenschaften – seit Jahren unverändert - nur ca. 10% Frauen studieren. Gerade im technischen Bereich oder in der IT sind aber die Karrierechancen besonders gut.

Wir an der TH Rosenheim setzten alle unsere Möglichkeiten ein, unsere Studentinnen zu fördern und bestmöglich auf ihre Karriere vorzubereiten. Zusätzlich möchten wir mehr Mädchen für technische Studiengänge begeistern. Frauen, traut euch!

Die TH Rosenheim engagiert sich für eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl

Das ist die Zukunft:
Mädchen und Jungs werden ganz selbstverständlich das, wofür sie sich begeistern. Ob Astronautin oder Erzieher. Damit dieser Abschied von stereotypen Rollenvorstellungen noch besser gelingt, braucht es den Austausch über nachhaltig wirksame Berufsbildungsangebote.

Die TH Rosenheim ist daher nun auch Partnerin im Netzwerk "Klischeefrei!".

In einem Interview sprechen Prof. Dr. Nicole Strübbe und Dr. Angelika Mayer stellvertretend für die TH über die Motivation und Ziele.  

NEW WORK: Schöne neue Arbeitswelt 4.0 - auch für uns Frauen?

Unsere Moderatorin Prof. Brigitte Kölzer mit den Referentinnen Angela Grad, Anna Kopp und Susanne Westphal

New Work und Digitalisierung als Chance für Frauen!

Remote arbeiten, Home Office, agiles Arbeiten, Co-Working Spaces, moderne Arbeitsplätze, Work-Life-Blending - das Keyword Bashing zum Thema 'New Work' könnte man endlos weiterführen. Aber was wird das New Normal für unser zukünftiges Arbeiten sein?

"Digitale Transformation hat nichts mit Technik zu tun, sondern mit Menschen!" Anna Kopp, CIO von Microsoft Deutschland, äußert sich deutlich zum Thema. "Jedes Unternehmen muss sich für neue Arbeitsformen bereit machen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und zukünftige Arbeitsplätze für sich zu gewinnen."

In ihrer Key Note spricht Anna Kopp über die Transformation bei Microsoft von einer Anwesenheitskultur zu einer Ergebniskultur. 2013 begann der Wandel bei Microsoft, indem Vertrauensarbeitszeit und -ort eingeführt worden ist. Doch schnell merkte man, dass sich nichts ändert, wenn man die Menschen nicht mit auf den Weg nimmt. Nur durch einen Change Management-Prozess mit Schulungen, Fortbildungen und Ausbildung der Führungskräfte konnte das 'New Normal' bei den Mitarbeitern platziert werden: From Workplace to Meetplace to Showcase!

Aber wie kann das zukünftige Arbeiten bei der produzierenden Industrie aussehen?

Angela Grad, Personalmanagerin bei BMW Motorrad, gibt uns Einblicke ins aktuelle Arbeitsleben in ihrem Unternehmen. Durch die Pandemie wurde bei BMW ein enormer Sprung gemacht und Prozesse in Gang gesetzt, die es sonst sicherlich nicht gegeben hätte. "Wir setzen auf ein hybrides Modell - Präsenz und Virtuell im 50/50-Verhältnis", erzählt Angela Grad. "Wir stehen dem Thema sehr offen gegenüber." In einem Produktionsunternehmen ist das natürlich nicht in allen Abteilungen möglich, aber es wird, laut Angela, versucht die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Es geht beim Thema der neuen Arbeitswelt aber auch sicherlich sehr viel um die Individualität des einzelnen Menschen. Doch kann darauf Rücksicht genommen werden? Für jeden die richtige Lösung zu finden? "Ich denke, man findet eine Lösung, wenn man in kleinen Teams miteinander spricht und wenn man sich untereinander austauscht. Dadurch hat jeder die Chance, seine Wünsche und Ideen vorzubringen. Kommunikation erleichtert sehr vieles", sagt Susanne Westphal, Top-Coachin des Instituts für Arbeitslust. Sie berät Unternehmen und coacht Führungskräfte bei der Realisierung von Change Prozessen.

Doch zurück zur Frage: Schöne neue Arbeitswelt 4.0 - auch für uns Frauen?

New Work und Digitalisierung muss als Chance für Frauen gesehen werden – hybride und flexible Arbeitsmodelle gleichen vieles aus und Frauen können sich sehr viel besser positionieren!

Aufzeichnung: New Work: Schöne neue Arbeitswelt - auch für uns Frauen?

Professorinnen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren!

Informieren Sie sich über das Berufsbild und die Voraussetzungen für den Traumjob Professorin an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Hier geht es zu unserer bayernweiten Kampagne.

Sie möchten Professorin oder Dozentin an der TH Rosenheim werden? Dann finden Sie hier weitere Informationen!

#Professorinwerden ist ein Traumjob!

Virtueller Infoabend am 03. Februar mit 95 Teilnehmerinnen ein großer Erfolg!

In Bayern ist nur jede 5. Professur (21%) mit einer Frau besetzt. Und das, obwohl mit 51% mehr als die Hälfte der Hochschulabsolvent*innen Frauen sind. Die TH Rosenheim mit dem Frauenbüro engagiert sich deshalb ausdrücklich, mehr qualifizierte Frauen für den Traumberuf der Professorin zu begeistern. Bereits der erste virtuelle Infoabend im Sommer 2020 war mit mehr als 100 Teilnehmerinnen sehr gut besucht. 

Der Weg zur Fachhochschul-Professorin ist leider vielen Frauen noch wenig bekannt. Dabei ist die Lehre an einer HAW eine sehr sinnstiftende Tätigkeit mit großer Gestaltungsfreiheit und flexiblen Arbeitsbedingungen. Während des Informationsabends haben sieben Professorinnen der TH Rosenheim aus ihrem Berufsalltag berichtet und zusätzlich Informationen über Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren informiert.

Unterstützung für das Thema bringt nun zusätzlich die bayernweite Kampagne Werde Professorin, die am 07.01.2021 mit einer großen Kick-off Veranstaltung gestartet ist. Wir freuen uns, dass drei Professorinnen der TH Rosenheim an dieser Kampagne teilgenommen haben und das Bild der HAW Professorin vertreten dürfen!

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