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Forscherinnen-Camp

Das nächste Forscherinnen-Camp ist für das Frühjahr 2023 geplant.

In den Jahren 2015 bis 2018 fand das Forscherinnen-Camp in Zusammenarbeit mit der KATHREIN-Werke KG statt.

In unseren Rückblicken stellen wir die tollen Projekte vor, die während der Zeit im Camp durch die jungen Forscherinnen entstanden sind. 

Rückblick: Forscherinnen-Camp 2018

Im „Forscherinnen-Camp“ den Traumberuf finden

Schülerinnen erproben bei KATHREIN und an der Technischen Hochschule Rosenheim die Zukunft des intelligenten Haushalts

An Problemen tüfteln, bis man zu einer digitalen Lösung kommt – programmieren, analysieren. Kurz: Einfach mal selbst ausprobieren – ein gutes Gefühl. Eines, das zwölf Schülerinnen aus ganz Bayern im Forscherinnen-Camp der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 bei der Kathrein Solutions GmbH und an der Technischen Hochschule Rosenheim in diesen Herbstferien erlebt haben. Am Freitag, dem 02.11.2018 fand die Abschlussveranstaltung des Forscherinnen-Camps statt. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Harald Krause standen die Mädchen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diese präsentierten den Eltern und Ehrengästen ihre in der Woche erzielten Ergebnisse und gemachten Erfahrungen.

Der Forscherauftrag für die 15- bis 18-jährigen Projektteilnehmerinnen wurde von Anton Kathrein persönlich an die Schülerinnen übergeben. Dieser lautete: „Entwicklung eines intelligenten Kühlschranks mit Live-Datenabruf durch die drahtlose Identifikation von Lebensmitteln mittels RFID-Erkennung“.

Hilfe für die Umsetzung dieses Forschungsauftrags erhielten die Schülerinnen am ersten Tag an der Hochschule durch die Vorlesung von Prof. Dr. Herbert Thurner zu dem Thema „Einführung in Themenbereiche der Hochfrequenztechnik“. Nach einem stärkenden Mittagessen wurden die Teilnehmerinnen durch Frau Prof. Dr. Claudia Förster und Prof. Dr. Gerd Beneken empfangen, welche die Fakultät Informatik und deren Studiengänge vorstellten. Nach spannenden Einblicken in die Informatik folgte eine Vorlesung sowie Hands-on-Übungen zur Gestaltung und Implementierung von Webseiten durch den Informatik-Master-Studenten Franz Gassner.

Ausgestattet mit dem theoretischen Grundlagenwissen besuchten die Schülerinnen die nächsten beiden Tage die Kathrein Solutions GmbH, um mit der Projektarbeit zu beginnen. Dabei wurden diese sowohl durch Ingenieure und Ingenieurinnen der Firma Kathrein als auch durch Studierende der Technischen Hochschule unterstützt.

Im Camp unter der Trägerschaft des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. erhalten die Mädchen einen realistischen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin bzw. Informatikerin. Ganz nebenbei werden aber auch andere Qualifikationen, wie kreatives Denken, Präsentationskompetenz und Teamfähigkeit, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, vermittelt.

Wie sehr die Camps bei der beruflichen Orientierung helfen, zeigt eine Studie des bbw. Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissen-schaftliches Studium beginnen. Das Forscherinnen-Camp richtet sich gezielt an junge Frauen: Erfolg im technischen Beruf hängt von der Einstellung und Begeisterung ab – nicht vom Geschlecht. Doch noch immer ist der Frauenanteil in der Metall- und Elektro-Industrie gering, nur jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern in dieser Branche ist weiblich.

Die Aussage einer Schülerin: „Ich habe gar nicht gewusst, dass Elektrotechnik eine solche Bandbreite an Möglichkeiten bietet“ sollte uns Ansporn sein dieses Projekt auch in den kommenden Jahren weiter zu unterstützen.

 

 

Bildergalerie: Forscherinnen Camp 2018

  • © KATHREIN SE
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Rückblick: Forscherinnen-Camp 2017

Tüfteln, programmieren, löten, analysieren, kurz: Einfach mal selbst ausprobieren – ein gutes Gefühl. Etwas, das zwölf Mädchen aus ganz Bayern im Forscherinnen-Camp 2017 der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ bei der Hochschule Rosenheim und der KATHREIN-Werke KG vom 11.06. – 16.06.2017 erlebt haben. Ziel des vom bayerischen Bildungswerk organisierten Projekts ist es, das Interesse von Schülerinnen für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge zu wecken.

Zum dritten Mal hat die Hochschule Rosenheim gemeinsam mit dem Kooperationspartner Kathrein-Werke KG ein „Forscherinnen-Camp“ ausgerichtet. Auch in diesem Jahr war das Camp ausgebucht. 12 Bewerberinnen wurden vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. ausgewählt und aufgenommen. Als Forschungsauftrag erhielten Sie die Aufgabe:
„Entwicklung einer WLAN-Antenne“.

Der erste Tag war der sogenannte Hochschultag. Im Mittelpunkt standen das Kennenlernen der Hochschule sowie die Aneignung der fachlichen Kompetenz. So fand eine Vorlesung durch Prof. Dr.-Ing. Herbert Thurner statt, in der er die theoretischen Grundlagen vermittelte und diese in einem anschließendem Laborbesuch, vertiefte. Dadurch waren die Voraussetzungen für die Bearbeitung des Forschungsauftrags gelegt.
Abschließend standen dann noch Besuche der Laboratorien für Kunststoff- und Holztechnik mit weiteren Einblicken in andere technische Studienmöglichkeiten auf der Agenda.

Die folgenden zwei Tage fanden dann in den Räumlichkeiten der KATHREIN-Werke KG statt. Hier konnten die Schülerinnen ihre neu erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Dabei wurden diese durch erfahrene Ingenieurinnen unter Führung von Claudia Daurer bei der Entwicklung und Konstruktion der WLAN-Antenne unterstützt.

Am Freitag fand dann die Abschlussveranstaltung an der Hochschule Rosenheim statt. Dabei hatten die Schülerinnen die Möglichkeit ihre erzielten Forschungsergebnisse einem großen Publikum zu präsentieren.

Oliver Heller, Kanzler der Hochschule als Gastgeber, würdigte in seinem Grußwort das hohe Engagement der Schülerinnen, die ihre Ferien opfern um sich mit technischen Fragestellungen auseinander zu setzen. Ferner fügte er hinzu: „Er würde sich freuen wenn er die eine oder andere Schülerin später als Studierende oder sogar als Professorin an der Hochschule Rosenheim begrüßen könnte“.
   
Die stellvertretende Frauenbeauftragte der Hochschule, Frau Prof. Dr. Claudia Förster stellte in ihrem Interview fest, dass das Camp sich bewusst an junge Frauen wendet, da die Zeit typischer Männerberufe vorbei sei. Erfolg im technischen Beruf hängt von der Einstellung und Begeisterung ab – nicht vom Geschlecht. Doch noch immer ist der Frauenanteil in der Metall- und Elektro-Branche gering, nur jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern ist weiblich. Dabei bietet die technische Welt viele spannende Gestaltungsmöglichkeiten. Unsere Studentinnen begeistern mich immer wieder mit ihren kreativen Ideen, dennoch ist der Frauenanteil in unseren MINT-Studiengängen immer noch viel zu gering.

Um Chancengleichheit zu erzielen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken setzt auch die KATHREIN-Werke KG gezielt auf Nachwuchsförderung wie Prof. Dr.-Ing. Roland Gabriel als Stellvertreter von Anton Kathrein, betonte.
Mit den Projekten wie dem „Forscherinnen-Camp“ will das Unternehmen Mädchen gezielt die Scheu vor Technikthemen nehmen, um langfristig mehr hochqualifizierte Frauen für Ingenieursberufe zu gewinnen, so Alfred Thunig, Leiter Personalmarketing der KATHREIN-Werke KG.

Die Moderation der Abschlussveranstaltung übernahm Elena Dreher, Projektleiterin "Forscherinnen-Camp", vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.. Weitere Informationen zu dem Bildungsprojekt „Forscherinnen-Camp“ finden Sie unter www.tezba.de.

Am Ende der Veranstaltung waren sich alle Beteiligten einig, dass ein sehr erfolgreiches Projekt zu Ende ging.

Vor allem die Schülerinnen waren begeistert und bestätigten, dass sie in der Woche viel Spaß hatten, viel gelernt haben und sie für weitere technische Herausforderungen offen sind.

Anbei ein kleiner Auszug aus dem Feedback der Schülerinnen:

Was hat dir am „Forscherinnen-Camp besonders gut gefallen?

  • „Die Einblicke in Hochschul- und Unternehmensalltag“
  • „Einblicke in das Berufsfeld einer Ingenieurin, technische Berufe allgemein, viele Informationen, super vielseitiges Programm“
  • „Das wir selbst die Antennen bauen durften, die Arbeit mit dem Simulationsprogramm“
  • „Das Camp war eine super Idee und für meine Zukunft wichtig. Ich persönlich werde nun wahrscheinlich in Richtung Technik gehen.

Würdest Du das Forscherinnen-Camp weiter empfehlen?

  • „Ja, weil es wichtige Erfahrungen beinhaltet, die man sammelt und es zudem viel Spaß gemacht hat.“
  • „Ja, weil es eine einmalige Erfahrung war, exklusive Einblicke in technische Berufe bot, viel Spaß machte und eine Hilfe zur Berufsorientierung ist.“
  • „Ja, weil man viel verschiedene Mädchen kennenlernt, man selbstbewusster wird, sich über seine Zukunft informieren kann und neue Möglichkeiten sieht.“
  • „Ja, weil man viel lernt und Spaß hat.“

Das Programm 2017 können Sie hier einsehen.

Bildergalerie: Forscherinnen Camp 2017

Rückblick: Forscherinnen-Camp 2016

Schülerinnen schnupperten eine Woche an der Hochschule Rosenheim und bei der Kathrein-Werke KG in den Ingenieurberuf

Zum zweiten Mal hat die Hochschule Rosenheim zusammen mit der Kathrein-Werke KG als Kooperationspartner ein „Forscherinnen-Camp“ ausgerichtet. 11 Schülerinnen aus ganz Bayern verbrachten ihre Herbstferien mit der Aufgabe, eine WLAN-Antenne zu entwickeln. Ziel des vom Bayerischen Bildungswerk organisierten Projekts ist es, das Interesse von Schülerinnen für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge zu wecken.

11 Schülerinnen der 10.-12. Klassen verbrachten ihre Herbstferien damit, den Beruf der Ingenieurin kennenzulernen. Sie bearbeiteten einen konkreten Forschungsauftrag „Entwicklung einer WLAN-Antenne“. Nach einem Tag mit Vorlesungen zu theoretischen Grundlagen an der Hochschule, konnten die Schülerinnen die Kenntnisse bei der Kathrein Werke KG in die Praxis umsetzen. Hier wurden sie durch die erfahrene Ingenieurin Claudia Daurer bei der Entwicklung und Konstruktion der WLAN-Antenne unterstützt. Nicht nur die anspruchsvolle Aufgabe, auch ein vielseitiges Rahmenprogramm, z.B. ein Ausflug in die Kletterhalle am Feiertag, schweißte die hochmotivierten Schülerinnen zu einem starken Team zusammen.

Am Freitag hieß es dann: Forscherinnen-Auftrag erfüllt! Auf der Abschlussveranstaltung an der Hochschule Rosenheim präsentierten die engagierten Schülerinnen ihre selbst entwickelte, funktionsfähige Antenne und die Ereignisse der vergangenen Tage vor einem großen Publikum. Gekommen waren nicht nur Anton Kathrein, Geschäftsführender Gesellschafter der KATHREIN-Werke KG, Alfred Thunig, Leiter Personalmarketing der KATHREIN-Werke KG, Vertreter der Hochschule und des Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V., sondern auch die stolzen Familien und Lehrer der Schülerinnen.

Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster betonte in seinem Grußwort, wie wichtig es sei, Mädchen so früh wie möglich an technische Berufe heranzuführen. Auch Anton Kathrein begründete die Unterstützung der Initiative damit, Mädchen gezielt die Scheu vor Technik nehmen zu wollen um langfristig mehr hochqualifizierte Frauen für den Nachwuchs in den Ingenieurberufen zu gewinnen. „Nach wie vor studieren und arbeiten immer noch viel zu wenig Frauen im Bereich Technik, obwohl die Begabungen bei Jungen und Mädchen exakt gleich verteilt sind“, so Prof. Dr. Brigitte Kölzer, Frauenbeauftragte der Hochschule Rosenheim.

Die Schülerinnen waren auf jeden Fall begeistert von dem Forscherinnen-Camp und waren sich einig: Sie hatten Spaß, haben viel gelernt und werden das Projekt weiterempfehlen.

Das Bildungsprojekt „Forscherinnen-Camp“ existiert seit 2007. Organisiert und verantwortet werden die Camps vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert Projekte für Jugendliche und insbesondere für Mädchen und junge Frauen. In diesem Jahr beteiligten sich neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen. Unter www.tezba.de finden Sie weitere Informationen.

Das Programm 2016 können Sie hier einsehen.

Presseartikel 2016

Bildergalerie: Forscherinnen Camp 2016

Rückblick: Forscherinnen-Camp 2015

Zwölf Schülerinnen aus ganz Bayern konnten an der Hochschule Rosenheim und bei der KATHREIN-Werke KG im Rahmen des „Forscherinnen-Camps“ für eine Woche in die Ausbildung und den Beruf der Ingenieurin schnuppern. Das vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw) organisierte und verantwortete Bildungsprojekt fördert die Berufs- und Studienorientierung für Mädchen ab 15 Jahren und ermöglichte den Schülerinnen während der Herbstferien anhand des definierten Forscherinnen-Auftrags

„Entwicklung und Realisierung einer Filterplatine für eine Mobilfunkantenne“ praktische Erfahrungen zu sammeln.

Gemeinsam mit Dozentinnen und Ingenieurinnen konnten die zwölf Teilnehmerinnen des „Forscherinnen-Camps“ fünf Tage lang an der Hochschule Rosenheim und bei der KATHREIN-Werke KG studieren, forschen, experimentieren und analysieren. Dabei untersuchten sie die technischen Grundlagen für Filterplatinen für eine Mobilfunkantenne. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 6. November an der Hochschule Rosenheim konnten die zukünftigen Ingenieurinnen die erfolgreiche Erfüllung des Auftrags präsentieren. Um Chancengleichheiten zu erzielen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken ist es wichtig, mehr Frauen für Ingenieurberufe zu gewinnen. Wir hoffen daher, dass wir diese motivierten Schülerinnen für ein technisches Studium begeistern konnten“, so Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster in seinen Grußworten.

In vielen Unternehmen spricht das Geschlechterverhältnis im Ingenieurbereich eine eindeutige Sprache. Dass belegte bei der Abschlussveranstaltung auch Jörg Böcker von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm, die das Bildungsprojekt finanziell und ideell fördern. Bisher interessierten sich noch zu wenige Frauen für bislang männerdominierte Berufe, so Böcker. Häufig, weil Mädchen gar nicht wüssten, dass sie auch im Maschinen- oder Fahrzeugbau kreativ sein oder etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun können. Dass hier bereits einiges im Wandel ist und speziell im Hochschulbereich erfolgreich umgesetzt wird, betonten Prof. Dr. Herbert Thurner, Professor der Elektrotechnik und Prof. Dr. Silke Stanzel, Physikprofessorin und Frauenbeauftragte an der Hochschule Rosenheim.

Das Bildungsprojekt „Forscherinnen-Camp“ existiert seit 2007. In diesem Jahr beteiligten sich neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen. Organisiert und verantwortet werden die Camps vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert Projekte für Jugendliche und insbesondere für Mädchen und junge Frauen. Unter www.tezba.de finden Sie weitere Informationen.

Das Programm 2015 können Sie hier einsehen.

 

Bildergalerie: Forscherinnen Camp 2015

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