Feierliche Eröffnung des Studienganges „Pädagogik der Kindheit und Jugend“ mit Staatsminister Dr. Marcel Huber

Staatsminister Dr. Marcel Huber und Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Politik eröffneten feierlich den neuen Studiengang Pädagogik der Kindheit und Jugend. Der Campus Mühldorf a. Inn als Satellitencampus der Hochschule Rosenheim wird somit weiter ausgebaut.

Kleine Begrüßungsgeschenke gab es für die neuen Studierenden des Studienganges Pädagogik der Kindheit und Jugend. Mit dabei Staatsminister Dr. Marcel Huber, Dekan Prof. Robert Ott (beide hinten rechts), Präsident Prof. Heinrich Köster (zweite Reihe), Studiengangsleitung Prof. Sabina Schutter (Bildmitte) und Landrat Georg Huber (vorn).

28 Studierende haben sich für den dualen Studiengang „Pädagogik der Kindheit und Jugend“ eingeschrieben. Auf dem Weg zum staatlich anerkannten Kindheitspädagogen wartet in den kommenden dreieinhalb Jahren viel Arbeit für die Pädagogik-Pioniere. Sie sind die ersten, die die praktische Ausbildung zum Erzieher direkt mit dem wissenschaftlichen Fachwissen eines Studiums kombinieren. Die ideale Verzahnung aus Theorie und Praxis soll die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen qualifizieren, Konzeptions-, Leitungs- und Managementaufgaben im Arbeitsfeld der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen übernehmen zu können.

Staatsminister Dr. Marcel Huber betonte in seiner Begrüßungsrede den großen Bedarf nach gut ausgebildeten Fachkräften für die Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Er nannte die gute Dichte an sozialen Einrichtungen in der Region, in denen die Studierenden wichtige Erfahrung sammeln können, und prophezeite, dass junge Leute, die in Mühldorf a. Inn studieren auch gerne dort arbeiten werden – „Do is` nämlich so richtig schee“, so Huber.

Ausschließlich weibliche Studierende werden den neuen Studiengang in diesem Jahr antreten. Prof. Dr. Sabina Schutter, Studiengangsleitung Pädagogik der Kindheit und Jugend, kennt die geringe Männerquote in der Kitabetreuung und machte „Männer in Kitas? Potenziale geschlechtlicher Vielfalt in der Kitabetreuung“ zum Thema Ihres Festvortrages. Nach wie vor bestimmten Vorurteile und Stereotypen das Bild des Mannes in der Gesellschaft, speziell in der Kindererziehung. „Männlich ist nicht gleich männlich. Kinder müssen lernen und erfahren, dass unterschiedliche Rollen und Aufgaben von beiden Geschlechtern übernommen werden können“, so Schutter. Somit könnten Männer eine wichtige Bereicherung für die Kinderbetreuung sein.

Prof. Dr. Robert Ott, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften, freut sich über das enorme Wachstum in Form neuer, zukunftsorientierter Studiengänge und der Studierendenzahlen. Prof. Heinrich Köster, der Präsident der Hochschule Rosenheim, sieht den neuen Studiengang als wichtigen Teil und gutes Beispiel für den Kurs, den die Hochschule eingeschlagen hat. „Diversifikation zum Wohl der Region! Als einer der wichtigsten bayrischen Standorte für Bildung und Wirtschaft kennen wir die Bedarfe der Region und passen unser Bildungsangebot zeitgemäß an“, so Köster. Mit Mühldorf a. Inn und  Burghausen als Satellitencampusse der Hochschule Rosenheim soll bereits im Bildungsbereich ein wirtschaftsförderndes Fundament für die Region gelegt werden.

Für vielfältige musikalische Begleitung der Feierlichkeiten sorgte Musikpädagoge Johannes Schmidt gemeinsam mit Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik aus Mühldorf a. Inn.

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