Gesundheitsministerin Huml eröffnet Medizintechnik-Labor

Diese Woche weihte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml das Medizintechnik-Labor des Instituts für Gesundheit ein. Der Ehrengast würdigte die neue Einrichtung als „zukunftsweisend.“
Gesundheitsministerin Melanie Huml eröffnet Medizintechnik-Labor

Neue Schritte für die Medizintechnik: Gesundheitsministerin Melanie Huml mit Vertretern des Instituts für Gesundheit und der Hochschulleitung bei der Eröffnung des Labors.

"Die Hochschule Rosenheim hat die Bedeutung der Medizintechnik für die medizinische Versorgung der Menschen erkannt. Im Labor wird die Medizintechnik für Studierende konkret erfahrbar gemacht“, sagte die Ministerin und freute sich über die gelungene Verzahnung von Theorie und Praxis.

Die Medizintechnik ist einer von vier neuen Schwerpunkten im Studiengang "Management in der Gesundheitswirtschaft“. Neben grundlegenden Kenntnissen der Medizintechnik-Branche sollen die Studierenden die Funktionsweise von Medizingeräten kennen lernen und selbst ausprobieren können. Das Labor ist unter anderem ausgestattet mit einem Versuchsgerät mit Röntgen- und CT-Funktion, vier kombinierten Instrumenten mit EKG sowie Ultraschall-, Beatmungs- und Narkosegerät. Neben der Lehre steht das neue Labor auch für Forschungsprojekte zur Verfügung, ein geplanter Themenschwerpunkt ist hierbei die Geriatrie: Erforscht werden etwa die häusliche Versorgung, Versorgungsformen im Alter sowie spezielle therapeutische Herausforderungen und Möglichkeiten sowie Mobilitätssysteme.

Huml lobte außerdem den 2012 an der Hochschule Rosenheim gestarteten Modellstudiengang Physiotherapie. Das Team des Instituts für Gesundheit (IfG) präsentierte der Ministerin auch die eigenen künftigen Vorhaben, darunter ein dualer pflegewissenschaftlicher Studiengang, der direkt Anklang fand: "Neben der praktischen Ausbildung von Pflegefachkräften unterstütze ich die Möglichkeit einer akademischen Qualifikation von Pflegekräften. Mit einem Studium können mögliche Führungskräfte im Bereich der Pflege besser auf ihre Aufgaben vorbereitet werden“, so die Ministerin.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums 

Weitere Informationen zu den Studienangeboten des Instituts für Gesundheit (IfG)

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