Interprofessioneller Workshop mit Studierenden der Pflege und Studierenden des Managements in der Gesundheitswirtschaft

Am 17. April 2018 fand ein interprofessioneller Workshop der Studiengänge Pflege und Management in der Gesundheitswirtschaft statt. Im Zuge eines aktiven Austauschs bot sich den Studierenden die Möglichkeit, die Ziele und Aufgaben der jeweils anderen Berufsgruppen kennenzulernen.

Der Studiengang Pflege bereitet auf eine Tätigkeit in der klinischen Versorgung von Pflegebedürftigen aller Altersgruppen vor. Der Begriff „klinisch“ bezeichnet die Ausübung von Pflege im direkten Kontakt und im unmittelbaren Zusammenhang mit Pflegebedürftigen in allen denkbaren Settings und Handlungsfeldern. Dies betrifft z.B. psychiatrische und somatische Akutkliniken ebenso wie Rehabilitationseinrichtungen, Tageskliniken, Pflegeheime oder ambulante Pflegedienste. Der Studiengang MGW qualifiziert für die Übernahme von Verwaltungsstellen u.a. in ebendiesen Handlungsfeldern. Angestrebt werden beispielsweise Positionen im Management von Gesundheitsbetrieben, Qualitätsmanagement, Medizincontrolling, betriebswirtschaftlichen Controlling sowie im Bereich Einkauf und Logistik. Die Absolventen beider Studiengänge werden also beruflich in den gleichen Handlungsfeldern wirken und dort in ihrer spezifischen Rolle am Prozess der Leistungserstellung mitwirken. Im Berufsalltag mangelt es oft an Absprache und Zusammenarbeit zwischen diesen Berufsgruppen. Dabei sind die Ursachen oft im fehlenden Verständnis für die anderen Berufsfelder, in gegenseitigen Vorurteilen und fehlendem Austausch zu finden. Hier setzt der interprofessionelle Workshop an, der am 17. April 2018 am Campus Mühldorf von Prof. Dr. Katharina Lüftl (Studiengangsleitung Pflege) und Prof. Dr. Robert Ott (Studiengangsleitung MGW) veranstaltet wurde. Ziel war es, bei den Studierenden einen Perspektivwechsel einzuleiten und dadurch eine grundlegende Basis für die Zusammenarbeit zu legen. Im aktiven Austausch lernten die Studierenden beider Studiengänge das Selbstverständnis, die Ziele und die Aufgaben der anderen Berufsgruppe kennen und setzten einen Kommunikationsprozess über die gegenseitigen Erwartungen in Gang. Das Fazit der Studierenden: „Die Ergebnisse des Workshops habe uns überrascht. Es sollte weitere Ansatzstellen für interprofessionelles Lernen in beiden Studiengängen geben, denn die Zusammenarbeit war sehr fruchtbar.“

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