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HigHRoQ

- Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität


Projektziel:

Studierende sollen durch didaktisch sinnvoll eingesetzte digitale Technologien und aktivierende bzw. problembasierte hybride Lehrformate auf ihrer Bergtour hinauf zum Gipfel ihres individuellen Kompetenzprofils begleitet und unterstützt werden.

Dazu werden Lehrinnovationen unterschiedlicher Fakultäten wirkungsvoll kombiniert und strukturell in der Hochschulorganisation durch Transfer, Qualifizierungsmaßnahmen und angepasste Curricula verankert.

Das Team-Projekt für gute Lehre und Digitalisierung an der TH Rosenheim.

HighRoQ für alle

Vom Projekt HigHRoQ soll der digitale Transformationsprozess in der ganzen Hochschule gewinnbringend weiterentwickelt werden und damit soll die ganze Hochschule profitieren können. Durch Qualifizierungsmöglichkeiten, Austauschformate und die Ausschreibung von Lehrprojekten mit Lehrentlastung (Link zur Ausschreibung) wird ein Unterstützungs- und Anreizsystem für Lehrende aller Fakultäten geschaffen. Die Ausbildung von E-Tutoren und Lernprozesscoaches ist für Studierende aller Studiengänge gedacht. Schließlich steht das stark erweiterte E-Learning Center und die neu aufzubauende Infrastruktur für hybride- und innovative Lehrsettings der ganzen Hochschule zur Verfügung.

News

15.07.2022

HigHRoQ präsentiert sich auf dem Tag der Lehre!

Der Tag der Lehre stand dieses Jahr unter dem Motto „HigHRoQ erleben – Wie werden Lehren und Lernen zukunftsfähig?“ und bot dem HigHRoQ-Team die Möglichkeit, Ausschnitte seiner Arbeit vorzustellen. Wie es der Titel verspricht, wurde dies durch Mitmachszenarien und interaktive Workshops umgesetzt...

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22.06.2022
Feierliche Eröffnung des E-Learning Centers

Beim Ausbau der digitalen Lehre und der dafür notwendigen Infrastruktur hat die Technischen Hochschule Rosenheim einen wichtigen Meilenstein erreicht: Im neu gestalteten Dachgeschoss eines Nebengebäudes wurde das E-Learning Center eröffnet.

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22.06.2022
Das E-Learning Center zu Gast im RO-LIP Radio

In der aktuellen Folge des RO-LIP Radio stehen Anja Teistler und Andreas Rouette vom E-Learning Center Rede und Antwort.

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14.06.2022
Befragung zu den Lehr und Lernbedingungen

„Wie weit ist es noch bis zum Gipfel des HigHRoQ?“ ...

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22.03.2022
Das E-Learning Center im Interview

Anja Teistler und Andreas Rouette erzählen von der Entwicklung des E-Learning Centers und welche Rolle es im Projekt "HigHRoQ" spielt ...

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21.03.2022
Ausschreibung von Lehrprojekten im Rahmen des hochschulweiten „HigHRoQ“-Projekts

Werden Sie als hauptamtlich Lehrende*r an der TH Rosenheim Teil eines innovativen Projekts ...

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11.12.2021
In der Gruppe zum Erfolg - Gemeinschaftliches Lernen im SCALE-UP-Raum

Seit Beginn des Wintersemesters verfügt die TH Rosenheim über ein bayernweit einzigartiges Angebot ...

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HigHRoQ – Projektsteuerungsgremium

Hintergrund und Details

Die digitale Transformation und die sich wandelnde Welt erfordern eine Veränderung in der Hochschullehre, denn …

  • Studierende sollten noch stärker als bisher auf eine volatile, unsichere, complexe und ambivalente (=VUCA -)Welt vorbereitet werden. Dazu sind neben Fachkompetenzen auch sog. Future Work Skills notwendig (Selbstmanagement, Problemlösungsfähigkeit, Kollaboration und Kommunikation sowie Technologienutzung und – entwicklung).
  • die Aufgabe der Lehrenden wandelt sich. Früher stand in der Lehrveranstaltung die Informationsbeschaffung für die Studierenden im Vordergrund, künftig wird viel mehr eine Orientierung im Informationsdschungel, vertiefte gedankliche Verarbeitung und Kontextbezug („sense making“) sowie ein sinnstiftender Einsatz digitaler Technologien benötigt.  Lehrende müssen sich dafür weg von einer reinen Wissensvermittlung hin zu einer Lernbegleitung entwickeln.

Mit dem Projekt HigHRoQ möchte die TH Rosenheim diesen digitalen Wandel bewusst gestalten. Ausgehend von der Hochschulleitung, eingebettet in die Digitalisierungsstrategie der Hochschule ist dabei folgender Kerngedanke handlungsleitend: Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern wird immer Hand in Hand mit einer passenden studierendenzentrierten Hochschullehre umgesetzt und weiterentwickelt.

Inhaltliche Projektstruktur und Maßnahmen

Die besondere Qualität des Projekts zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus. Weitreichende Lehrinnovationen aus den Fakultäten wirken kombiniert mit einer strukturellen Verankerung durch Transfer, Qualifizierungskonzept und angepasste Curricula in die Lehrkultur hinein. Durch Lehrprojekte, Austausch und Workshops, Ausbau von Räumen und Infrastruktur soll von den Innovationen die ganze Hochschule profitieren („HigHRoQ für alle“).

Die Struktur des Projekts besteht aus:

  • drei HigHRoQ-Spezialistenteams mit dreizehn aktiven Professor:innen aus drei Fakultäten (Teilprojekt ANG, Teilprojekt HT und Teilprojekt WI)  implementieren und evaluieren hybride Lehrformate,
  • HigHRoQ-Bergführer (neu aufzubauendes Didaktik- und Mediendidaktikteam), das die technische und didaktische Qualifizierung und die wissenschaftliche Begleitung fördert.
  • dem HigHRoQ-Basislager, d.h. dem E-Learning Center, das zu einer tragenden Säule für eine zukunftsfähige technische und räumliche Infrastruktur ausgebaut wird.

Die Projektsteuerung liegt in Händen eines 12-köpfigen Projektsteuerungsgremiums, das in enger Absprache agiert. Ihm gehören neben Frau Prof. Dr. Stephanie Kapitza (Vizepräsidentin der Technischen Hochschule Rosenheim für die Bereiche "Gründertum und Entrepreneurship") als Projektleitung und dem Projektmanager auch Karl-Heinz Lehner (Hochschulgemeinde) als Projektbegleiter an.

Teilprojekt ANG (PRO-Aktjv)

Das Team im Teilprojekt der Fakultät ANG aus den Bereichen Physik und Mathematik arbeitet schon seit 2013 an der Umsetzung, Weiterentwicklung und Verbreitung der aktivierenden und konzeptverständisfördernden Lehrmethoden Just-in-Time Teaching (JiTT) und Peer Instruction (PI). Details siehe auf der Detail-Projektsite: www.pro-aktjv.de (PRO-Aktjv: Physik und Mathematik in Rosenheim aktiv und kontinuierlich, just-in-time verstehen).

Im Projekt HigHRoQ sollen diese Lehrmethoden …

  • verwendet werden, um Studierenden individuelles Feedback für ein verbessertes Studierverhalten zu geben (Learning Analytics),
  • in andere Fakultäten transferiert werden,
  • durch asynchrone Selbstlerneinheiten erweitert (HyFlex),
  • und durch neue Raumkonzepte (SCALE-UP) zu kollaborativen Lehrformaten weiterentwickelt werden.

Teilprojekt HTB

Die Fakultät Holztechnik und Bau (HTB) beheimatet sechs Studiengänge. Allen gemeinsam ist die Ausbildung fachspezifischer Kompetenzfacetten i. S. der Future Work Skills für ingenieurspezifische Tätigkeiten im Bereich Holztechnik und Bau. Dafür absolvieren die Studierenden verschiedene Lehrformate.

Ausgangspunkt des Projektes ist es, dass digitale Tools in Anlehnung an das SAMR-Modell substituierte (S), augmentierte (A), modifizierte (M) oder sogar redefinierte (R) Lernerfahrungen ermöglichen, die ohne eine Digitalisierung nicht möglich wären. Geplante Lehrformate sind: PI, HyFlex, Videostreaming, Videovignetten sowie Maschinen- und Simulationssoftware, 360° Videografie für Präsentationstrainings („Projektmanagement“) und Unterrichtsversuche, E-Kollaboration und digital unterstützte Kreativitätstechniken in Projekt- und Forschungsseminaren.

Teilprojekt WI

Problem-based Learning - Hybride Lernfabrik 4.0: Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WI) soll eine in real existierende Lernfabrik zu einem verstärkt problembasierten (PBL), hybriden Lehrkonzept mit Kontextbezug entlang des Studiengangs WI durch das Spezialisten-Team transformiert werden. Dabei binden verschiedene Lehrveranstaltungen die Lernfabrik ein, so dass sie als „Backbone“ für fachspezifische Lehrinhalte im Curriculum genutzt wird. Langfristiges Ziel der Fakultät ist es, den Studiengang PBL-basiert und mit einem kontextbezogenen „roten Faden“ (Unternehmerstory) auszugestalten, dessen zentrales Element die Lernfabrik ist. D.h. naturwissenschaftliche, technische und betriebswirtschaftliche Grundlagenfächer als auch Vertiefungsrichtungen orientieren sich an dem roten Faden und bieten einen durchgehenden Kontextbezug zur Lernfabrik. Vorbildgebend ist das PBL-basierte Modul IOT (Internet of Things), in dem eine offene unternehmerische Problemstellung selbständig, kollaborativ hinsichtlich verschiedener Fragestellungen bearbeitet und präsentiert wird.    

Teilprojekt Didaktik/Mediendiaktik

Ein neu zu bildendes, hochschulzentrales Team unterstützt interessierte Lehrende beim Wandel in der Lehre und baut ein Qualifizierungsprogramm für medientechnisch geschulte Lernprozesscoaches auf.

Insbesondere werden innovative Lehrprojekte ausgeschrieben und vergeben, ein Onboarding digitale Lehre für Neuberufene entwickelt und Austauschformate und Weiterbildungsangebote ausgebaut. Darüber hinaus wird bei der qualitativen Wirksamkeitsüberprüfung der Lehrformate unterstützt.

E-Learning Center

Das E-Learning-Center bietet hochschulweit die Infrastruktur und den technischen Support für digitale Lehre und bildet damit das Basislager von HighRoQ – für alle.

Werteorientierung

In unsere Zusammenarbeit sind folgende Haltungssätze handlungsleitend:

  • Wir gehen kollaborativ und vernetzt vor.
  • Durch agile Methoden können wir neuen Herausforderungen begegnen.
  • Unsere Handlungen streben eine nachhaltige Verstetigung der Projektziele an.
  • Unsere Kommunikation findet auf Augenhöhe statt und setzt einen Perspektivenwechsel voraus.
  • Jeder leistet einen wichtigen Beitrag für den Projekterfolg.
  • Jeder kann sich auf die Unterstützung der anderen verlassen.
  • Wir bringen zieldienliche Ressourcen ein und können auf andere zugreifen.

 

Die Werte, die den Studierenden vermittelt werden sollen, werden im Projekt selbst gelebt.

 

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner (vernetzten) Teile.“ - (K.-H. Lehner frei nach Aristoteles)

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