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Fachvorträge

Öffentliches Astronomisches Kolloquium

Regelmäßig berichten Fachreferenten aus ihrer täglichen astronomischen Arbeit zu aktuellen Themen in einem öffentlichen Kollquium an der Sternwarte Rosenheim. Die Vorträge sind populärwissenschaftlich und finden im Raum B 0.23 der Technischen Hochschule Rosenheim statt. Jedermann ist dazu herzlich eingeladen.
Kurzlink zu dieser Site:  www.sternwarte-rosenheim.de/vortraege

Die Video-Aufzeichnungen unseres Rosenheimer Kolloquiums findet man folgendermaßen:  → Direktlink auf "Urknall-Weltall-Leben" "Astro-Kollquium Rosenheim" Sie werden seit 2017 aufgezeichnet und auf das YouTube-Videoportal von "Urknall, Weltall und das Leben" (von Josef Gaßner und Harald Lesch) hochgeladen. Details siehe unten, sowie auch auf. www.sternwarte-rosenheim.de/vortragsarchiv

Angespannte Parkplatzsituation um den Hochschul-Campus wg diverser Baustellen. Planen Sie einen etwas längeren Fußweg vom PKW ein (oder kommen Sie mit dem Radl :-)).

Die aktuell geplanten Termine gelten mit folgenden COVID19-Regeln:
Höchstwahrscheinlich finden die Vorträge im Raum AZ150 (über dem Haupteingang) und nicht im Raum B023 wie sonst statt, da der B023 noch Baustelle ist, aber eine kurzfristige Verlegung in den größeren B023 ist denkbar. Informieren Sie sich kurz vor dem Vortrag nochmal auf dieser Website.

Live-Stream: Die Vorträge werden auch Live im Internet gestreamt. Idealerweise nutzen Sie einen PC und beim Klick auf den Link installieren Sie die ZOOM-Desktop-App (dauert 1 min). Zur Not können Sie auch den Vortrag im Browser verfolgen: Dem folgenden ZOOM-Link mit Klick folgen: Astro-Kolloq Sternwarte Rosenheim (Meeting-ID: 885 0065 2123   Kenncode: Urknall-01). Auch eine reine Audioteilnahme am Telefon ist möglich: Tel. 0695 050 259 (Meeting-ID: 885 0065 2123  Kenncode: 4832827434)

Hygienekonzept:

  • Mund-Nasen-Schutz ist auf dem gesamten Hochschulgelände - auch im Freigelände - zu tragen
  • Neu 19.10.: Mund-Nasen-Schutz darf im Hörsaal nur abgelegt werden falls der 7-Tages-Inzidenzwert in Rosenheim unter 35 liegt, und man an einem markierten 'Prüfungsplatz mit Abstand sitzt.. Ansonsten ist - auch mit Abstand - der Mund-Nasenschutz überall auf em Hochschulglände zu tragen.
  • Teilnehmerliste (ähnlich Restaurant) wird geführt über die Anmeldung. Wie neuerdings in Restaurants muss stichprobenartig über eine Ausweiskontrolle die Richtigkeit geprüft werden.
  • Damit niemand vergeblich zum Vortrag fährt, weil die maximale Teilnehmerzahl für die Hörsaalkapazität schon erreicht ist und man abgewiesen würde, gibt es eine verbindliche online-Anmeldung (über die die Teilnahme-Liste zur Corona-Nachverfolgung geführt wird)
  • Achten Sie auf mögliche kurzfristige Änderungen aufgrund gestiegener COVID19-Zahlen und neuen Bestimmungen.
  • Anmeldung erfolgt über folgenden Link: 
    Anmeldung für 29. Oktober (Dr. P.Predehl: Röntgenteleskop eROSITA)
    Anmeldung für 16. November (Prof. Dr. H.Zohm: Kernfusionsforschung)
  • Das ausführliche Hygienekonzept zu öffentlichen Vorträgen der Sternwarte (und den Sternwartenführungen) finden Sie hier: Link zum Detail-Hygienekonzept.
  • Achten Sie auf mögliche kurzfristige Änderungen aufgrund gestiegener COVID19-Zahlen und neuen Bestimmungen.
  • Infos dazu auch im Newsletter #152 vom 01.10.2020 und im Newsletter #153 vom 15.10.2020 (plus Änderung im neuem Hygienekonzept mit "Maske überall, falls 7-Tages-Inzidenz über 35 in RO").

Do 29.10.2020, 19 Uhr, AZ150*: Dr. Peter Predehl: "Wie baut man eine Röntgenteleskop, das die Astronomie revolutioniert? eROSITAs steiniger Weg in den Weltraum"

Das Röntgenteleskop eROSITA ist das Hauptinstrument auf der russisch-deutschen Weltraummission SRG („Spektrum-Röntgen-Gamma“). SRG wurde am 13. Juli 2019 mit einer Proton-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All gebracht, auf eine Reise zum sogenannten Lagrange-Punkt 2, eineinhalb Millionen Kilometer von der Erde entfernt auf der Sonnen-abgewandten Seite. Dort wird eROSITA vier Jahre lang den gesamten Himmel systematisch im Röntgenbereich mit beispielloser Empfindlichkeit kartieren.  

Zur Freude des Projektteams waren die ersten Tests des Observatoriums bemerkenswert erfolgreich. Die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse können sogar als sensationell bezeichnet werden (Stand November 2019), so dass die Astronomen zuversichtlich sind, die Astronomie revolutionieren zu können!

Doch bis dahin war es ein langer und zum Teil steiniger Weg: fast unlösbare technische Schwierigkeiten mussten überwunden werden, die große Politik führte beinahe zum Scheitern, und die Zusammenarbeit mit Russland gestaltete sich sehr spannend….   

Dr. Peter Predehl ist Projektleiter von eROSITA am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching und berichtet von einem großen astronomischen Projekt aus erster Hand.

* Raum AZ150 ist über dem Haupteingang der TH Rosenheim in der Hochschulstraße 1.

Pressemitteilung zum Vortrag

Bildergalerie zum Vortrag (Klick auf Bild vergrößert)

  • eROSITA vor dem Start (RosCosmos)
    eROSITA vor dem Start (RosCosmos)
  • eROSITAs 7 Röntgenspiegelteleskope (Predehl, MPE, IKI)
    eROSITAs 7 Röntgenspiegelteleskope (Predehl, MPE, IKI)
  • eROSITA von hinten, 7 Kameras und Elektronik (Predehl, MPE, IKI)
    eROSITA von hinten, 7 Kameras und Elektronik (Predehl, MPE, IKI)
  • eROSITA auf Startrakete (RosCosmos)
    eROSITA auf Startrakete (RosCosmos)
  • eROSITA auf dem Weg ins All (RosCosmos)
    eROSITA auf dem Weg ins All (RosCosmos)
  • eROSITA auf dem Weg ins All (RosCosmos)
    eROSITA auf dem Weg ins All (RosCosmos)
  • Extrem heißes Gas (30 Mio K) zwischen zwei Galaxienhaufen mit heißen Punktquellen (eROSITA, Okt 2019, MPE, IKI, Uni Bonn, Uni Genf)
    Extrem heißes Gas (30 Mio K) zwischen zwei Galaxienhaufen mit heißen Punktquellen (eROSITA, Okt 2019, MPE, IKI, Uni Bonn, Uni Genf)
  • Der Referent Dr. Peter Predehl ist Projektleiter für eROSITA am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching
    Der Referent Dr. Peter Predehl ist Projektleiter für eROSITA am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching

Mo 16.11.2020 19 Uhr, AZ150*: Prof. Dr. Hartmut Zohm: "Kernfusionsforschung - das Sternenfeuer auf die Erde holen?"

Die Fusion von Wasserstoffkernen ist die Energiequelle der Sterne. Seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeiten Forscher daran, diesen Prozess auf der Erde nutzbar zu machen und sind ihrem Ziel schon sehr nahe gekommen. Ausgehend von der Beschreibung des 'Fusionsreaktors Sonne' wird im Vortrag dargestellt  wie ein Fusionskraftwerk auf der Erde realisiert werden soll. Dabei wird insbesondere auf den Einschluss heisser Wasserstoffplasmen in magnetischen Feldern in Tokamaks und Stellaratoren eingegangen.

Der derzeitige Stand der Forschungsarbeiten sowie die weltweiten Pläne zum nächsten Schritt, dem Nachweis der positiven Energiebilanz im gerade im Bau befindlichen ITER Experiment, werden im Detail vorgestellt.
Prof. Hartmut Zohm ist Direktor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und dort für den Betrieb des Tokamakexperiments ASDEX Upgrade zuständig. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt
liegt auf der Erforschung von Plasmainstabilitäten welche die erreichbaren Plasmaparameter beschränken.

* Raum AZ150 ist über dem Haupteingang der TH Rosenheim in der Hochschulstraße 1. Eine kurzfristige Verlegung in den üblichen Raum B023 ist denkbar.

Pressemitteilung zum Vortrag

 

Bildergalerie zum Vortrag (Klick auf Bild vergrößert)

  • Fusionsreaktor Nr. 1: Unsere Sonne (IPP)
    Fusionsreaktor Nr. 1: Unsere Sonne (IPP)
  • ITER (IPP)
    ITER (IPP)
  • Der Referent Prof. Dr. Hartmut Zohm vom IPP.
    Der Referent Prof. Dr. Hartmut Zohm vom IPP.

Verschoben. Neues Datum folgt: Dr. Andreas Hänel: "Lichtverschmutzung - Ein Problem nicht nur für Astronomen".

Vortrag wird verschoben auf 2021.

 

Abstract: Ursprünglich betraf das Problem der Lichtverschmutzung vorwiegend Astronomen, die ihre Sternwarten in immer entlegenere Gebiete verlegen mussten, um noch einen dunklen Sternenhimmel beobachten zu können. Zudem wird durch die modernen energiesparenden LEDs immer heller beleuchtet und die Energieeinsparungen nur teilweise ausgenutzt.

Inzwischen wissen wir, dass immer breite Bereiche beeinträchtigt werden, Insekten, Zugvögel, aber auch Menschen werden durch die zunehmende künstliche Beleuchtung beeinträchtigt. Dabei ist der Einfluss auf das Insektensterben inzwischen auch bei deutschen Regierungen angekommen, während Frankreich sogar ein nationales Gesetz erlassen hat.

Dr. Andreas Hänel wird über die Ursachen der Lichtverschmutzung, Messmethoden, und die Auswirkungen ebenso berichten, wie über einfache und effektive Methoden sie zu reduzieren. Dabei sollen die inzwischen eingerichteten Sternenparks als Best Practice Beispiele dienen, wie eine nachhaltige Beleuchtung zum Schutz der Nacht angewendet werden kann. Ein Thema von Bedeutung für jedermann, Mieter, Vermieter, Haus- und Gartenbesitzer, Planer, Naturfreunde, Landwirte, ….

Am Astronomietag 28.03.20 wird mit der ‚Earth Hour‘, d.h. Abschalten öffentlicher Beleuchtung ab 20:30 Uhr auch auf die Bedeutung der Dunkelheit auf der ganzen Welt aufmerksam gemacht. Die Sternwarte Rosenheim hat wie über 200 andere Sternwarten Deutschlands auch zum Astronomietag geöffnet. Öffnungszeiten.

Dr. Andreas Hänel ist Sprecher der Fachgruppe Dark Sky der Vereinigung der Sternfreunde.

Mehr zum Thema:
www.lichtverschmutzung.de
www.paten-der-nacht.de
www.earth-night.info
"The City Dark" (preisgekrönter Dokumentarfilm, kostenpflichtig, lohnt sehr)

Bildergalerie zum Vortrag (Klick auf Bild vergrößert)

  • Lichterglocken zwischen Bayerischem Wald und den Alpen (Hänel)
    Lichterglocken zwischen Bayerischem Wald und den Alpen (Hänel)
  • Sternhimmel über der Nordseeinsel Spiekeroog (Hänel)
    Sternhimmel über der Nordseeinsel Spiekeroog (Hänel)
  • Straße mit voll abgeschirmten Leuchten, die nur die Straße beleuchten (Hänel)
    Straße mit voll abgeschirmten Leuchten, die nur die Straße beleuchten (Hänel)
  • Sternhimmel über dem Naturpark Millevache in Frankreich (Fischaugenoptik, Hänel))
    Sternhimmel über dem Naturpark Millevache in Frankreich (Fischaugenoptik, Hänel)
  • Sternhimmel über dem Naturpark Millevache in Frankreich (Hänel)
    Sternhimmel über dem Naturpark Millevache in Frankreich (Hänel)
  • Sternhimmel über dem Hohen Atlas/Marokko (Hänel)
    Sternhimmel über dem Hohen Atlas/Marokko (Hänel)
  • Der Referent Dr. Andreas Hänel, Sprecher der Fachgruppe Dark Sky
    Der Referent Dr. Andreas Hänel, Sprecher der Fachgruppe Dark Sky

Aufzeichnungen der Vorträge des astronomischen Kolloquiums der Sternwarte Rosenheim

Die Video-Aufzeichnungen der Vorträge aus dem Rosenheimer Kolloquium findet man folgendermaßen:

DIe Videos sich auch von unserer Website verlinkt: http://www.sternwarte-rosenheim.de/vortragsarchiv

Der Upload von neuen Vorträgen geschieht zeitverzögert, ca. 1 bis 4 Monate nach dem Vortragstermin, u.U. sind Passagen rausgeschnitten, damit die Upload-Filter der Plattform keinen Ärger machen :-(

Weitere Vorträge sind in Vorbereitung

Im Moment sind weitere Vorträge in Vorbereitung. Die genauen Termine stehen noch nicht fest. Infos dazu erhalten Sie im Aushang "D-Gebäude", der Sternwarten-Website (einfach zu merken: www.sternwarte-rosenheim.de) und unseren Sternwarten-Newsletter. Dazu werden unsere Veranstaltungen regelmäßig in der lokalen Presse, rosenheim24.de, in Radio-Charivari sowie im Regionalfernsehen RFO bekanntgegeben.

Wollen Sie immer über neue Vorträge informiert werden? Dann abonnieren Sie bitte den Newsletter der Sternwarte.

Nachtrag zum Vortrag

Dipl-Ing. Tilmann Denk am 24.11.2016

Die Erforschung des Ringplaneten Saturn: Raumsonde Cassini für dem 'Großen Finale'.

Saturn (NASA, Cassini (CC))

Wo kann man die Bilder der Cassini-Mission im Internet runterladen? Welche anderen astronomischen Bilder der Großteleskope oder Raumsonden sind öffentlich zugänglich?

Eine Liste mit Links der NASA, ESA, ESO wo man Zugriff auf die Fotos erhält finden Sie im Download unter Links ("Links zu den Fotos der Weltraumsonden" unter www.sternwarte-rosenheim.de/links)

NASA-Bilder sind grundsätzlich public domain (CC=Creative Commons-Lizenz), bei anderen Quellen ist das nicht immer der Fall.

Nachtrag zum Vortrag

Dr. Josef Gaßner am 15.01.2014

Physik-Nobelpreis 2013: Das Higgsteilchen: seine Bedeutung für unser Weltbild und sein Nachweis am Large Hadron Collider (LHC)

Dr. Josef Gaßner
Dr. Josef Gaßner

"Volle Hütte" war mal wieder angesagt beim öffentlichen Astronomie-Kolloquium der Sternwarte Rosenheim, als Dr. Josef Gaßner das hochkomplexe Thema allen Interessierten darlegte.

Für alle, die den tollen Vortrag verpassten, gibt es die Möglichkeit diesen im You-Tube-Kanal von Lesch & Gaßner nochmal anzuschauen, als Dr. Gaßner am 18.11.2014 den fast identischen Vortrag bei den Sternenfreunden Fürth hielt (Titel "Higgs & LHC - der Stand heute und wie gehts weiter"). Hier der Link:

Sehen Sie hier den inhaltlichen fast gleichen Vortrag von Dr. Josef Gaßner online - auf seinem You-Tube-Kanal.

Nachtrag zum Vortrag

Prof. Dr. Harald Lesch am 29.10.2012

Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch!

Professor Doktor Harald Lesch
Prof. Dr. Harald Lesch

Die Hochschule war gefüllt bis in den letzten Winkel: großer Hörsaal, Foyer, Cafeteria: Übertragung auf drei Leinwände: über 1000 Fans von Prof. Dr. Harald Lesch (LMU München, Hochschule für Philosophie, ZDF, BR) lauschten seinen Ausführungen zum Thema: "Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch!"

Zwei Stunden lang ein Feuerwerk der Astrophysik und Philosophie ein wahrer Höhepunkt der Feierlichkeiten zu "25 Jahre Sternwarte Rosenheim". 

Sehen Sie hier den Vortrag von Prof. Dr. Lesch online - Regionalfernsehen Oberbayern (RFO).

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