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Nachhaltiges Lehren und Lernen

Studentin nutzt Clicker-System
In mathematischen Fächern macht es "Click".

Neue Didaktische Methoden
Besseres Verständnis und nachhaltiger Wissens- und Kompetenzerwerb sind die Schlagworte innovativer Lehre an der Hochschule Rosenheim. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Kooperationsprojekt „HD MINT“ unterstützt Dozenten an der Hochschule Rosenheim bei der Umsetzung neuer Lehr- und Lernmethoden, in die aktuelle Erkenntnisse über die Psychologie des Lernens eingeflossen sind. Um die Lerninhalte in neue Formen zu bringen, steht den Lehrenden ein didaktisch geschultes, interdisziplinäres Team zur Seite, das bei der Einführung und Umsetzung der Methoden berät.

Für das Lehrgebiet der Physik in den Studiengängen Wirtschaftsingenieurswesen, Maschinenbau, Kunststofftechnik, Energie und Gebäudetechnologie sowie Holztechnik setzte das HD MINT-Team mit „Just in Time Teaching“ bereits eine innovative Form des Lehrens und Lernens um. Die Studierenden erhalten im Vorfeld einer Lehrveranstaltung Unterrichtsmaterialien sowie Arbeitsanweisungen fürs Selbststudium. Sie können das Tempo des Lernens selbst bestimmen und geben über einen Online-Test direkt Rückmeldung zum Lernfortschritt. So erfährt der Dozent, wo eventuelle Schwierigkeiten liegen und kann die Präsenzzeit nutzen, um auf die Bedürfnisse der Studierenden einzugehen.

Bei der Lehr-Lernmethode „Peer Instruction“ stehen Fachdiskussionen und eine aktive Beteiligung der Studierenden im Vordergrund. Dahinter steht der Gedanke, dass Studierendendiskussionen in Lerngruppen bzw. mit Mitstudierenden ihrer „Peer Group“ oft verständnisfördernder sind als reines Nachvollziehen von Rechnungen an der Tafel. Die Dozierenden nehmen eine ganz neue Rolle ein: Als LernbegleiterInnen unterstützen sie den Lernprozess und geben kontinuierlich Rückmeldung zum aktuellen Leistungsstand. In mathematischen Fächern wurde durch das HD MINT-Projekt ein Clicker-System angeschafft. Mit diesem anonymen, elektronischen Abstimmungssystem, ähnlich dem bekannter Quiz-Sendungen, können Dozenten Ergebnisse direkt abfragen und so die Studierenden in Einzel- oder Gruppenarbeit zum verbesserten Verstehen anleiten. Durch den aktiven fachlichen Dialog entwickeln die Studierenden zusätzliche Fähigkeiten und schulen Kompetenzen wie z. B. den Aufbau stringenter fachlicher Argumentationen, von denen sie im späteren Berufsleben profitieren.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.hd-mint.de


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