Vortrag von Volker Seitz an der Technischen Hochschule Rosenheim

„Was geht uns Afrika an!“ war das Thema der 10. Sommerakademie, die Startklar Soziale Arbeit durchführte. In diesem Rahmen luden die Hochschule Rosenheim und Startklar Soziale Arbeit zu einem entwicklungspolitischen Vortrag mit Volker Seitz ein. Der Buchautor und ehemalige deutsche Botschafter plädiert für mehr Gelassenheit und Zutrauen im Umgang mit Afrika.

Volker Seitz an der Hochschule Rosenheim

Begrüßt wurde Volker Seitz von Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster sowie von Heinz Schätzel, Geschäftsführer bei Startklar Soziale Arbeit.
Volker Seitz war 17 Jahre Botschafter in verschiedenen afrikanischen Ländern, zuletzt in Kamerun. Vor Ort hat er die Ergebnisse der Entwicklungspolitik beobachtet und plädiert seither für eine radikale Veränderung dieser Politik, die er als „Geschäft der Barmherzigkeit“ bezeichnet. Seitz fordert anstelle einer Helferindustrie, an der viele verdienen, den Aufbau eines kompetenten, unbestechlichen Staates zu fördern, der den Interessen der Bevölkerung dient.

Rund 40 Gäste kamen der Einladung nach und folgten dem entwicklungspolitischen Vortrag. Anschließend nutzten Studierende und interessierte Zuhörer die Gelegenheit, mit dem Referenten die Themen des Vortrags kritisch fragend, interessiert und teilweise auch kontrovers zu diskutieren.

Volker Seitz gehört zum Initiativkreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe. Er ist Autor des Buches über Entwicklungshilfe für Afrika: „Afrika wird arm regiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann“ und regelmäßiger Gastautor der Achse des Guten.

 

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