TH Rosenheim erfolgreich beim Champions-Cup Bayern

Zwei interdisziplinäre Teams der Technischen Hochschule Rosenheim nahmen dieses Jahr an der Endrunde des Management-Cup Bayern, dem Champions-Cup, teil. Die beiden Teams erreichten im Finale des Planspielwettbewerbs den 3. bzw. 5. Platz in ihren Märkten.

Die Studierenden Jakob Werner, Lukas M. Fischer, Martina Stöckl, Wolfgang Hopfensberger und Alexander Lippmann (v.l.) haben den fünften Platz beim Champions-Cup erreicht.

~Klicken für Gesamtansicht~ Platz drei gab es für die Studierenden Katharina Lautner, Robert Homann, Lucas Schäfer, Raphael Göke und Kai Schäfer.

Nachdem im vergangenen Jahr der Champions-Cup 2020 wegen Corona leider komplett abgesagt werden musste, konnte dieses Jahr wenigstens drei Tage lang online „gespielt“ werden. Insgesamt beteiligten sich 12 bayerische Hochschulmannschaften an diesem landesweiten Planspielwettbewerb, welche auf zwei Märkte aufgeteilt wurden. Die beiden Rosenheimer Teams erreichten in ihren Märkten den dritten bzw. fünften Platz.

Dies ist umso beachtlicher, da sich auf Grund der Corona-Turbulenzen die Teams vorher nicht kennenlernen konnten, sondern erst online zusammenwachsen mussten. Eines der Teams bestand beispielsweise aus Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaft, Maschinenbau und Holztechnik. Trotz oder gerade wegen dieses unterschiedlichen fachlichen Hintergrunds ergänzten sich die beiden Teams aber hervorragend.

Nicht nur Gewinnmaximierung im Fokus

Spannend war dabei vor allem theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen zu können. Die Teams wurden mit der Aufgabe betraut als neu eingesetzter Vorstand eine Tablet Firma wieder auf Wachstumskurs zu bekommen. Hierbei war allerdings nicht nur Gewinnmaximierung und monetärer Erfolg gefordert. Zusätzlich verlangte die Jury, dass das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung durch Entwicklung einer Corporate Social Responsibility unter Beweis stellt. Diese Herausforderung haben beide Teams mit Bravour gemeistert und blicken mit ihren Betreuern Prof. Klaus Wilderotter und Prof. Andreas Krüger zufrieden auf drei lehrreiche, anspruchsvolle und spannende Tage zurück. „Die Studierenden konnten praxinahe Kenntnisse in Unternehmensgründung, -führung und Management gewinnen. Sie haben innerhalb ihrer Teams hervorragend zusammengearbeitet. Die Teilnahme hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir möchten an dieser Stelle auch dem Seeoner Kreis sehr herzlich danken, dessen großzügige Unterstützung die Teilnahme am Champions-Cup ermöglicht hat“, sagte Wilderotter am Ende des dreitägigen Planspielwettbewerbs.

Mit der Teilnahme am Mangement-Cup Bayern fördert die Technische Hochschule seit Jahren Schlüsselkompetenzen der Studierenden und sensibilisiert diese für Unternehmertum. Durch das Planspiel wird den Studierenden Wettbewerbserfahrung ohne Risiko ermöglicht und dank interaktiver Lehr- und Lernmethoden Theorie mit Praxis verbunden.

Mehr zu den Bereichen Ideen- und Innovationsentwicklung, Vernetzung, Selbstständigkeit und Unternehmensgründung gibt es auch beim Rosenheim Center for Entrepreneurship, kurz ROCkET, der TH Roseneim.

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