Studierende starten in Semester mit Präsenzlehre

Nach drei Corona-Semestern sind die Studentinnen und Studenten der Technischen Hochschule Rosenheim am ersten Oktobertag an die Hochschule zurückgekehrt. Den Auftakt machten am Freitag, 1. Oktober, die etwa 1.700 Erstsemester.

Am 1. Oktober wurden die Erstsemester beim Studienstarttag an der TH Rosenheim begrüßt. Bild: Claudia Neuner

Präsenz wieder als Regel, nicht mehr als Ausnahme – unter diesem Motto findet das Studium an der Technischen Hochschule Rosenheim im Wintersemester 2021/22 statt. Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht unter Einhaltung der 3G-Regel keine Maßgabe mehr vor, wonach die Teilnehmerzahl bei Seminaren, Vorlesungen oder Laborpraktika von der Einhaltung des Mindestabstands abhängig ist. Allerdings müssen die Studierenden eine medizinische Maske am Sitz- oder Arbeitsplatz tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Um für einen optimalen Gesundheitsschutz zu sorgen, hat die TH Rosenheim zudem ein Lüftungs- sowie ein Reinigungskonzept ausgearbeitet.

„Austausch und Miteinander sind nicht zu ersetzen“

„Wir freuen uns sehr darüber, dass am Campus in Rosenheim und an unseren anderen Standorten wieder Leben eingekehrt ist“, sagt TH-Präsident Prof. Heinrich Köster. Die Studentinnen und Studenten hätten lange genug auf den direkten Kontakt vor Ort und den persönlichen Austausch verzichten müssen. „Die digitale Lehre hat insgesamt sehr gut funktioniert und auch für neue Impulse gesorgt, aber der unmittelbare Austausch und das Miteinander sind nicht zu ersetzen“, so Köster. Dies gelte in besonderer Weise für die Erstsemester, die am 1. Oktober ihr Studium aufgenommen haben.

Bayern hatte in den vergangenen Wochen eine zielgerichtete Impfkampagne für Studentinnen und Studenten durchgeführt, um eine möglichst hohe Impfquote bei den jungen Leuten zu erreichen. Dem Aufruf, sich immunisieren zu lassen, kamen auch zahlreiche Studierende an der TH Rosenheim nach. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei und wir müssen sie gemeinsam in den Griff bekommen, um dauerhaft ein normales Hochschulleben zu ermöglichen. Daher danke ich im Namen der Hochschulleitung denjenigen, die sich haben impfen lassen. Gleichzeitig lege ich allen anderen dringend ans Herz, so schnell wie möglich einen Impftermin zu vereinbaren“, sagt Köster.

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