Runden Tisch für "Klimaschutz durch Bauen mit Holz" - die TH Rosenheim ist dabei

Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten will Bayern eine Spitzenposition im Bereich Bauen mit Holz zu sichern. Die Technische Hochschule Rosenheim unterstützt mit ihrem Fachwissen diese Zielsetzung.

Hochschulpräsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster (letzte Reihe, Zweiter von rechts) und Forstministerin Michaela Kaniber (erste Reihe) gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des Runden Tisches - beim Kick-off der noch vor der Corona-Pandemie stattfand. Copyright: StMELF

Der Runde Tisch "Klimaschutz durch Bauen mit Holz" ist Teil der Holzbau-Initiative des Bayerische Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Staatsministerin Michaela Kaniber hat sich zum Ziel gesetzt, dass Bayern beim Bauen mit Holz die Spitzenstellung einnimmt. „Dazu müssen wir den Holzbau so in die Fläche bringen, dass er selbstverständlich wird. Dazu muss es zum Standard werden, dass bezahlbare Wohnhäuser, Bürogebäude, Vereinsheime, Kitas und mehr aus Holz gebaut sind“, sagt Kaniber. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sie einen Runden Tisch mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden einberufen.

Teil dieses Runden Tisches ist unter anderem auch die Technische Hochschule Rosenheim. "Die TH Rosenheim kann mit ihrem Fachwissen Impulse geben und innovative Möglichkeiten für den Holzbau aufzeigen.", sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster. Ein wichtiger Fokus sei außerdem die Rolle der heimischen Hölzer beim Klimaschutz: ein umweltfreundlicher Baustoff und wirkungsvoller Klimaspeicher, erläuter Köster weiter. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Runden Tisches erhofft sich Ministerin Michaela Kaniber einen intensiven Dialog und den Mut, über neue Wege und Weichenstellungen nachzudenken: „Wir brauchen pragmatische, innovative und zukunftsfähige Lösungen, die den Holzbau auf die Fläche und in unsere Städte bringen“, so Kaniber. Gerade in Ballungsräumen sieht die Ministerin dank der hervorragenden Material und Fertigungseigenschaften von Holz noch riesige Potenziale. Der Runde Tisch soll in den nächsten Monaten unter anderem klären, wie Anreize für klimafreundliches Bauen gesetzt, die Vorbildfunktion des öffentlichen Baus gestärkt und Forschung und Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden können.

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