Rasterelektronenmikroskop für Forschung und Lehre im Bereich Werkstofftechnik in Betrieb genommen

Nach der Bewilligung des Großgeräteantrags durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Sommer 2018 ist es am 14. Februar endlich soweit gewesen: Das Labor für Werkstofftechnik der Fakultät für Ingenieurwissenschaften hat am Donnerstag ein neues Rasterelektronenmikroskop in Betrieb genommen.

Eines der ersten Bilder des neuen Rasterelektronenmikroskops: Die Oberfläche eines Metallpulverkorns.

Damit wird der Bereich Werkstoff- und Bauteilanalytik an der Technischen Hochschule Rosenheim weiter ausgebaut und der bestehende Kompetenzbereich Werkstoffe am Campus weiter gestärkt. Mit dem neuen Feldemissionsgerät können nun hochauflösende Strukturen bis in den Nano-Bereich dargestellt und analysiert werden. Zugleich ermöglicht der Low-Vacuum-Modus zusammen mit einer Temperiereinheit die Untersuchung von sehr empfindlichen Proben.

In einem der ersten Tests wurde die Oberfläche eines Metallpulverkorns aus dem Bereich der additiven Fertigung untersucht (siehe Abbildung). Mehrere Projektgruppen im Bereich Forschung und Entwicklung hatten das Rasterelektronenmikroskop bereits sehnsüchtig erwartet. Sie erhoffen sich nun durch die erweiterten Untersuchungsmöglichkeiten Antworten auf bisher ungelöste Fragestellungen.

Weitere Informationen erhalten Sie von Prof. Dr. Michael Müller.

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