Neues Stipendium der Stahlgruber Gesellschafter-Stiftung für Studierende der TH Rosenheim

Mit einem Stipendium und einer finanziellen Förderung für studentische Projektarbeiten unterstützt die Stahlgruber Gesellschafter-Stiftung künftig die Technische Hochschule Rosenheim.

(von links; erste Reihe) Franz Abold, Vorstand der Stahlgruber Gesellschafter-Stiftung, Oliver Heller, Kanzler der TH Rosenheim; (von links; zweite Reihe) Prof. Peter Karlinger, Studiendekan des Bachelorstudiengangs Kunststofftechnik, Herrmann Rösch, stellv. Vorstand der Stahlgruber Gesellschafter-Stiftung

Für Studierende der Studiengänge Kunststofftechnik, Chemieingenieurwesen, Chemtronik und Maschinenbau gibt es eine neue Form der finanziellen Förderung. Die gemeinnützige Stahlgruber Gesellschafter-Stiftung unterstützt TH-Studierende zum einen mit einem neuen Stipendium und fördert zum anderen Projektarbeiten. „Das Stipendium soll begabte und engagierte Absolventinnen und Absolventen motivieren, ihre Kompetenzen und ihr Wissen in den Themenfeldern Gummi oder Circular Economy im Rahmen des Masterstudiengangs Angewandte Forschung und Entwicklung zu vertiefen“, erläutert Prof. Peter Karlinger, Studiendekan des Bachelorstudiengangs Kunststofftechnik.

Pro Semester werden drei Stipendien vergeben. Die monatliche Fördersumme liegt bei 250 Euro für die Dauer des Studiums (maximal vier Semester). Pro Semester werden außerdem zwei Projektarbeiten mit studentischer Beteiligung mit 8.000 Euro gefördert. Thematisch soll es um die Trendthemen Nachhaltigkeit, speziell in Bezug auf die Bereiche Kunststoff und industrielle Gummitechnik, gehen. Die Vergabe der Stipendien erfolgt durch eine Auswahlkommission der TH Rosenheim. Die Stiftung steht bei der Auswahl der Studierenden und der Projektarbeiten beratend zur Seite.

Für die 2003 gegründete Stahlgruber Gesellschafter-Stiftung ist es die erste Zusammenarbeit mit einer Hochschule. „Wir haben uns ganz bewusst für die Technische Hochschule Rosenheim entschieden. Die Schwerpunkte und Kompetenzen, die den Studierenden sowohl theoretisch als auch praktisch vermittelt werden, passen zu den Zielen der Stiftung, die Nachhaltigkeit im Bereich der Kunststofftechnik und der industriellen Gummiverarbeitung zu fördern“, sagt Franz Abold, Vorstand der Stiftung. Und auch von Seiten der Hochschule stößt die Investition in Bildung durch die Stiftung auf große Zustimmung. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und hoffen auf eine erfolgreiche Kooperation“, sagt Oliver Heller, Kanzler der TH Rosenheim.

Die ersten geförderten Projektarbeiten laufen bereits und die Stipendien werden erstmals im Wintersemester 2020/21 vergeben. Für die Zukunft können sich die Technische Hochschule Rosenheim und die Stahlgruber Gesellschafter-Stiftung auch noch eine Förderung für Doktorandinnen und Doktoranden vorstellen.

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