Konzertsaal- und Kirchenakustik: Studiengang Gebäudephysik auf Exkursion

Dank des Kirchenmusikers Dirk Weil haben Studierende des Masterstudiengangs Gebäudephysik die Akustik zweier Kirchen "erhören" können. Eine Nachbesprechung bei den Akustik-Experten von Müller-BBM brachte dann die theoretischen Erläuterungen. Und: Eine Messung brachte den Beweis, dass das Absorptionsverhalten doch geschlechterspezifisch ist!

Im Hallraum (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ulrich Schanda, Sebastian Auderer, Anton Huber, Robert Zehetmayr und Aaron Strenger.

Philipp Meistring, Mandy Wusterhausen, Katharina Grüll, Sinja Schmid und Stéphanie Colin (v.l.n.r.).

Im Rahmen der Vorlesung Raumakustik besuchten die Studierenden zuerst zwei akustisch sehr unterschiedliche Kirchen. Der Kirchenmusiker Dirk Weil aus Holzkirchen spielte die gleichen vier Orgelstücke in beiden Kirchen vor – ein Hörerlebnis besonderer Art. Anschliessend wurde der Kurs vom Beratungsbüro Müller-BBM in Planegg empfangen. Eine Besichtigung aller Akustik-Prüfräume, geführt durch Philipp Meistring und Dominik Reif, vor vielen Jahren Absolventen der TH Rosenheim, sowie eine Messung der akustischen Absorptionsfläche von Personen brachte viel Verständnis für die Vorlesungsinhalte.

Die Messung ergab ein amüsantes Resultat: Frauen und Männer absorbieren etwas unterschiedlich im höherfrequenten Bereich – der Grund ist einfach die durchschnittlich etwas größere bekleidete Oberfläche bei den Männern. Den Abschluss an diesem Tag bildete ein grandioser Vortrag von Marcus Blome über die Akustik von Konzertsälen. Die Studierenden n erfuhren hier sogar so manches akustisches Detail über die in den Medien mitunter nicht unumstrittene Elbphilharmonie.

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