Global BioEconomy Summit 2015

Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel findet Ende November der „Global Bioeconomy Summit 2015“ in Berlin statt. Vertreter der Hochschule Rosenheim sind eingeladen, um Ihre Arbeiten rund um die Chancen zur Reduzierung des fossilen Rohstoffeinsatzes zu präsentieren.

Vom 24. - 26. November 2015 findet der erste weltweite politische Gipfel zur Bioökonomie statt. Rund 850 Teilnehmer diskutieren während der drei Tage über die strategische Rolle der Bioökonomie im Kampf gegen den Hunger, den Klimaschutz sowie die Dekarbonisierung. Organisator des „Global Bioeconomy Summit 2015“ ist der Bioökonomierat, welcher als unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung fungiert.

Vom Bioökonomierat nach Berlin eingeladen und zur Präsentation aufgefordert wurden auch Vertreter der Hochschule Rosenheim. Als Partner des „Spitzenclusters BioEconomy“ entwarfen Veronika Auer, F&E, und Kai Husmann, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, ein Poster im von Prof. Matthias Zscheile geleiteten Verbundvorhaben „VP 1.6 Perspektiven einer zukunftssicheren Logistik angewandt auf die natürliche Rohstoffversorgung in der Clusterregion – Plan C“.
Im Vordergrund dieser Forschungsarbeit stehen die

  • Erstellung einer Rohholzpotenzialanalyse auf Basis der BWI3-Daten für die nächsten 50 Jahre
  • Entwicklung einer Bewertungs- und Optimierungsmethode zur Rohstoffversorgung am Beispiel der Buchenholzlogistik
  • optimierte Bestandesbehandlung und Holzlogistik zur Etablierung der Bioökonomie.

Die Erzeugung von innovativen biobasierten Produkten, Chemikalien und Energie bietet eine große Chance zur Reduzierung des fossilen Rohstoffeinsatzes. Entscheidend ist die wettbewerbsfähige Bereitstellung benötigter Eingangsrohstoffe. Wobei deren gleichbleibende Qualität, jahrzeitenunabhängige Verfügbarkeit und Logistik große Herausforderungen sind. Die Rohstoffverfügbarkeit und -versorgung sind somit wesentliche Faktoren der Bioökonomie.  Mit dieser Projektarbeit (als Poster) möchte das Verbundvorhaben einen Beitrag zur Etablierung der Bioökonomie leisten.

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