Einweihung Neubau Gebäude B Campus Burghausen

Es ist ein riesiger Schritt in die Zukunft! Am Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim wurde am vergangenen Freitag das neue Gebäude B offiziell eingeweiht. Im Beisein hochrangiger Entscheidungsträger wurde der Neubau übergeben.

Mit der Schlüsselübergabe wurde das Gebäude offiziell eingeweiht

Das neue Gebäude des Campus Burghausen besticht durch ein auffälliges Design und hochmoderne Technik

Staatsminister Bernd Sibler ging bei seinem Vortrag auf die Wichtigkeit der Regionalisierung von Bildung ein

Jede Menge zu feiern gab es am vergangenen Freitag in Burghausen! Das neue Gebäude B wurde offiziell eröffnet.

Schon das feierliche geschmückte Foyer war gut gefüllt, der größte Hörsaal am Campus Burghausen, das neue Audimax, hatte kaum genug Plätze für die vielen geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft, die zur Einweihung des neuen Gebäudes B gekommen waren. Nach einer Rekordbauzeit von nur 15 Monaten wurde das hochmoderne Gebäude als Erweiterung des bestehenden Campus offiziell übergeben. Modernste Technik für Licht, Ton und Film im Audimax setzen neue Maßstäbe für ideale Studienbedingungen.

Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH und Campus Burghausen GmbH begrüßte die vielen Ehrengäste, darunter Bürgermeister Hans Steindl und Landrat Erwin Schneider. „Sie haben außergewöhnliches geleistet, damit alles in so kurzer Zeit umgesetzt werden kann.  Auch Herr Staatsminister Bernd Sibler ist ein großer Förderer, ohne Sie wäre der Campus Burghausen nicht entstanden. Die Technische Hochschule Rosenheim ist eine der Hochschulen mit der höchsten Wachstumsrate in Bayern, darauf können wir stolz sein“, so Steinberger.

Für Hans Steindl, 1. Bürgermeister der Stadt Burghausen, geht es am Campus nicht um Quantität, sondern um Qualität. „Bei uns geht es um die Professionalisierung der Studiengänge, und wir wollen mit Aufgeschlossenheit etwas starten, von dem wir am Anfang noch nicht wissen, wo es enden wird“, fasste Steindl das Ambiente am Campus zusammen. Der Regionalisierungsgedanke der Staatsregierung sei zeitgemäß und biete die Chance, neue Fachkräfte auszubilden und in der Region zu halten. „Wir wollen als Studienstandort an Bedeutung gewinnen und sind dafür einen Sonderweg gegangen. Wir haben 16 Millionen Euro aus Kapitalmarktmittel über die Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft investiert, nicht aus dem Kommunalhaushalt. Unser Ziel sind vier bis sechs Studiengänge und rund 600 Studierende. So können wir die TH mit der beruflichen Bildung und der Industrie vernetzen“.

Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler ging detailliert auf die Chancen und Potentiale ein, die sich ergeben, wenn man akademische Bildung auch außerhalb der Ballungszentren anbietet. „Die Zukunft muss positiv besetzt sein, nicht mit Ängsten. Und da steht Bildung an erster Stelle! Arbeit ist genügend da, es geht primär um die Fachkräfteversorgung in einer Region. Wenn man da studieren und arbeiten kann, bleibt man auch und gewinnt im europäischen Wettbewerb. Perspektivlosigkeit führt zu Anfälligkeit. Deshalb muss die Chancengerechtigkeit über das Land verteilt werden. Dafür steht Burghausen als Beispiel“, so Sibler. Heimat sei heute hochattraktiv und nicht rückwärtsgewandt, eine wohnortnahe Bildungseinrichtung trage dem Rechnung. Burghausen stehe als Beispiel für gelungene Regionalisierungspolitik im ländlichen Raum mit globalem Weitblick.

Auch Prof. Dr. Heinrich Köster, Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim zeigte sich beeindruckt vom Engagement in Burghausen und gab mit dem Studiengang Umwelttechnik schon einen Ausblick auf die nächsten Pläne.

Zur symbolischen Schlüsselübergabe versammelten sich anschließend (von rechts) Anton Steinberger, Geschäftsführer der Campus Burghausen GmbH, Burghausens Bürgermeister Hans Steindl, Professor Dr. h.c. Heinrich Köster, Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim, Professor Dr. Britta Bolzern-Konrad, Leiterin des Campus Burghausen, Dr. Bernd Sibler, Altöttings Landrat Erwin Schneider, Staatssekretär Stefan Mayer und Landtagsmitglied Dr. Martin Huber.

Zum Abschluss segneten Pfarrer Erwin Jaindl und Pfarrer Dr. Diethard Buchstädt das neue Gebäude und riefen zum Zusammenhalt im Studium auf. Nicht nur für das Leben lernen, sondern das Leben lernen, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen – all das sei an einem kleinen Campus wie Burghausen leichter. Beim abschließenden Get together wurden die Gläser auf den Neubau erhoben.

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