Chemische Industrie fördert Campus Burghausen

Zwei Lehrprojekte am Campus Burghausen werden vom Fonds der Chemischen Industrie gefördert. Der Branchenverband unterstützt die Weiterentwicklung der Lehre hinsichtlich Nachhaltigkeit und Konzepte für einen optimalen Übergang zum Studium.

Prof. Dr. Dominik Pentlehner und Prof. Dr. Manuela List

„Für uns ist es sehr wichtig, verstärkt Nachhaltigkeitsthemen in die Lehrpläne unserer chemienahen Studiengänge zu integrieren“, erläutert Prof. Dr. Manuela List,  Professorin für Materialwissenschaften und Werkstofftechnik am Campus Burghausen. So wurde durch das  Lehrprojekt unter anderem das Modul „Green Chemistry“ erweitert. „Hier werden vorhandene thematische Schnittstellen in Richtung Umweltanalytik bearbeitet, zum Beispiel durch die Untersuchung von Bodenproben“, so List. Auch die biologische Abbaubarkeit von Kunststoffen sei in diesem Sinn ein wichtiges Thema für die Zukunft.

Für das Lehrprojekt „Konzepte zur Schaffung eines optimalen Übergangs von der Schule zum Studium“ zeichnet Prof. Dr. Dominik Pentlehner verantwortlich. „Unser Ziel ist, auf die Heterogenität der Studienanfänger hinsichtlich ihrer Chemie-Grundkenntnisse einzugehen“, sagt der Professor für angewandte Chemie. Das entsprechende Konzept fußt seinen Worten nach auf drei Säulen: Mithilfe eines Online-Tutorials und einem Online-Test sollen Studieninteressierte ihr Wissen künftig selbst einschätzen können. Des Weiteren soll ein Chemie-Vorkurs wichtiges Grundwissen und einfaches praktisches Arbeiten im Labor  vermitteln. “Zudem wollen wir ein Chemie-Café vor allem für Erstsemester anbieten, in dem in lockerer Atmosphäre Übungsaufgaben bearbeitet werden und Tutoren Fragen beantworten“, so Pentlehner.

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