Abschlussfeier des Weiterbildungskurses "Führungskompetenz und BWL kompakt"

Feierlich hat der 12. Jahrgang des Weiterbildungskurses "Führungskompetenz und BWL kompakt" seinen Abschluss mit Verteter*innen aus Bildung und Politik und zahlreichen Gästen gefeiert.

Der 12. Jahrgang "Führungskompetenz und BWL kompakt".

Während der Zeremonie am 12. Juli wurden den 15 Absolvent*innen nicht nur die Abschlusszertifikate des Lehrgangs verliehen, sondern auch Lob, Anerkennung und höchster Respekt ausgesprochen. Vertreter*innen der Max Aicher-Unternehmensgruppe, der Technischen Hochschule Rosenheim und aus der Politik gratulierten den Teilnehmern des Zertifikatslehrganges.

Bettina Oestreich, Geschäftsführerin der Akademie Berchtesgadener Land (BGL), eröffnete die Feier mit den Worten Max Aichers: „Bildung ist unser wichtigstes Gut“. Sie bedankte sich bei den Absolvent*innen für das Engagement, den Fleiß und die Mühe, die sie fast ein Jahr lang im Dienste ihrer persönlichen Weiterbildung zeigten. Oestreichs Dank galt auch den Unternehmen der Region für das langjährige Vertrauen sowie die Unterstützung.

Die Initiatorin des Zertifikatslehrgangs an der Akademie betonte, Lehrgänge wie „Führungskompetenz und BWL kompakt“ seien für Unternehmen ein Instrument zur Mitarbeiterbindung. Dabei verwies sie auch auf das neue Angebot der Akademie BGL, mit Themen rund um das Thema Digitalisierung und dem Zertifikatslehrgang Vertriebskompetenz gemeinsam mit der TH Rosenheim.

Das Thema Führung so ernst zu nehmen und sich mit viel Engagement einem der wichtigsten Themen eines jeden Managers auseinanderzusetzen, verdiene höchste Anerkennung, sagte Klaus Unterharnscheidt, Vorsitzender Stiftung und Geschäftsführer der Max Aicher GmbH & Co. KG. Die essenziellen Aufgaben einer Führungskraft von heute sieht er darin, „andere zu begeistern; auf ein gemeinsames und definiertes Ziel hinführen; sicherstellen, dass alle gehört werden – ohne sich im Meinungsdschungel zu verlieren – und den Mitarbeiter für das Unternehmen und die Aufgabe zu motivieren“.

Führung sei ein zutiefst menschliches und persönliches Thema, das man nicht lernen kann, doch Ausbildungen wie die an der Akademie BGL würden dazu beitragen, die eigene Führungskompetenz herauszuarbeiten. Zudem würden die Teilnehmenden lernen, folgende Frage für sich zu beantworten: Möchte ich gerne eine Führungsrolle übernehmen oder lieber in meinem Fachgebiet bleiben, in dem ich ohnehin glücklich und erfolgreich bin? Unterharnscheidt unterstrich, dass der Fokus dieser Lehrgänge nicht darin liege, eine „Freikarte ins Eckbüro auf der Chefetage“ zu erhalten. Viele Firmen würden aber mittlerweile eine solche Potentialentwicklung in Sachen Führungskompetenz als einen wesentlichen Baustein in der beruflichen Entwicklung betrachten oder ihn gar voraussetzen.

TH-Vizepräsident Prof. Dr. Eckhard Lachmann hob hervor, dass die Absolvent*innen der Akademie BGL ihren Abschluss neben einem Vollzeit-Beruf unter besonderen Herausforderungen meisterten. Was Prof. Dr. Eckhard in seiner eigenen Führungsrolle ein Leben lang begleite, sei neben einigen der bekannten Tugenden – Vorbild sein, Wertschätzung zeigen, Überzeugen und aufmerksam Zuhören – das beliebte Sprichwort seiner Mutter: „Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg´ auch keinem anderen zu.“ Dies sei die Essenz menschlicher und erfolgreicher Führung.

Der besondere Dank Prof. Dr. Lachmanns galt der Familie Aicher, Bettina Oestreich und dem gesamten Unternehmen, mit der Akademie BGL eine wertvolle und wichtige Institution für die Firmen und Mitarbeiter*innen der Region geschaffen zu haben. Die Hochschule stünde sehr hinter der Kooperation mit der Akademie BGL, die in Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll.

Stellvertretend für die Absolvent*innen sprachen Kerstin Großsteiner (ps protech GmbH & Co. KG) und Martin Plössl (Kiefel GmbH) über ihre Beweggründe, am Lehrgang teilgenommen zu haben. Sie waren sich einig: „Wer nicht besser wird, hat aufgehört gut zu sein.“ Ein Lehrgang wie dieser biete die Möglichkeit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen und auf neutralem Boden seine Führungsfähigkeiten zu erweitern.

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